VFB Sektion Ostschweiz - Bauwoche 19/2026

Einsatz 03. - 08.05.2026

Ostschweizer Bauwoche 19/2026

Ein herzliches Willkomm in Realp! Alles klar?

Welche feine Veränderung beim Küchenpersonal. Das Essen kommt sehr abwechslungsreich und frisch daher und schmeckt vorzüglich, BRAVO! Prudence war jeden Morgen für das Frühstück, vor uns wieder parat, vielen Dank!

Der Mittwoch-Morgen gehört unter anderem Chrigel, der das obligate Spiegelei und Speck, hervorragend zubereitet, besten Dank!

Der Montagmorgen gehört unserem Bauleiter, Gian David, zur Besprechung der Wochen Arbeitseinteilung.

Das Erstellen von Fundamenten für Hebeböcke bei der Wagenremise, war für unseren Baupolier mit seinem Team, genau das Richtige. Mit vollem Elan und Baggereinsatz, machten sie sich ans Werk. Schon nach kurzem Baufortschritt, sah man die Projekt-Idee. Das «Gasperini» Kies wurde später für die Deckschicht bei der Depot-Drehscheibe verwendet. Der Schotter wurde nach dem Bahnübergang zum Depot gekippt. Nach dem Erstellen der Schalung, wurde der geholte Splitt-Beton verdichtet. Die Beton-Lieferung mit dem LKW-Mischer verzögerte sich, da die Baustelle-Zafiris in Andermatt, die ganzen Ressourcen beanspruchte und danach das Wetter nicht mitspielte. Für das Einbringen des Frisch-Betons hatten wir alle Hände voll zu tun. Das Fundament rechts wurde fertig erstellt und das linke mit dem Aushub und dem Einbau des Splitt-Betons beendet.

Eine grosse Arbeit bestand im Aufarbeiten (Schleifen) von Zahnstangen-Lamellen. Für den Total Umbau werden 150 Stück benötigt. 60 Stück sind schon fertig bearbeitet und der Rest sollte in ca. 3 Wochen auch bereit sein. Die ganze Woche waren wir zu zweit damit beschädigt. Einerseits unter freien Himmel bei Sonnenschein und bei Regen beim geräumten Container Platz. Die Auswahl von noch zu bearbeitenden Zahnstangen erwies sich als sehr schwierig. Viele waren unter Toleranz abgenutzt und waren nur noch Alteisen. Somit luden wir im «Geren», nach diversen Verstellarbeiten den Tiefgangwagen, gezogen von der HGm51.

Zwischendurch richteten und schweissten wir diverse Pfosten vom Bahnhof Oberwald, die im Winter angefahren wurden. Einer musste komplett ersetzt werden, was wiederum bedeutete, da er der Letzte war, müssen Neue angefertigt werden. Da die Pfosten auch verzinkt sind, entschlossen wir uns, diese in der Werkstatt-Uzwil anzufertigen.

Im «Dampfbahn Beizli» (Ehemals «Des Alpes») musste eine rostige Badewanne ausgebaut werden. Die Wand- mit Bodenplättli waren auch stark beschädigt und wurden entfernt. Die Bodenplättli verlegte Chrigel fachmännisch. Neu wird eine Duschkabine eingebaut.

Ein kleiner Platten-Vibrator verrichtete nach ca. 1 Minute seinen Dienst nicht mehr. Der Schlitten Baustellen-Kompressor weisst am Motor oben starken Oelverlust auf. Um diese Arbeiten auszuführen, entschlossen wir uns, diese in der Werkstatt Uzwil, mit dem SAURER-Team zu tätigen.

Der Mittwoch Vormittag stand ganz im Zeichen von Starkregen. Der Nachmittag bescherte uns in Realp Pflotsch und in Oberwald ca. 8 cm Schnee. Der Donnerstag und Freitag zeigte sich dann das Wetter aber wieder von der sonnigsten Seite!

Ein Team-Oberwald war am gleichen Ort, die ganze Woche mit der Montage von Zahnstangensätteln auf Stahlschwellen beschäftigt. Diese Tätigkeit war einzig am Mittwoch mit dem Einbau des Bahnüberganges Bogen (Versenkbare Zahnstange), unterbrochen. Eine angefangene Tätigkeit bestand auch im Aufräumen des Gleiskörpers zwischen Oberwald und Gletsch.

Bei der Depot-Drehscheibe musste ein Leerrohr von Schacht zu Schacht für Elektro-Leitungen eingebaut werden. Das Abspitzen der Schacht-Durchbrüche, abverlangte Ausdauer. Der Platz und die Kofferung um die Drehscheibe sind sehr instabil. Daraus erfolgte das Abtragen der Deckschicht und teilweise darunter, mit Zwischendeponie. Beim grossen Schacht passierte ein Malheur. Der Spitzhammer touchierte eine spannungsführende Leitung. Zum Glück passierte dem Baugruppen-Teilnehmer nichts! Das EW-Ursern reparierte die Leitung sofort und zuverlässig, Danke. Die Kofferung wurde mit Schotter vermischt und die Deckschicht mit «Gasperini» Kies, sehr gut einvibriert. Der vorderste Teil war eine bestehende Betonschicht, aber stark zerrissen. Am Freitagnachmittag holten wir mit dem Dumper noch Beton in Zumdorf und bauten diesen noch gemeinsam, als Abschluss-Arbeit ein.

Das allabendliche Feierabendbier mit angeregten Diskussionen und Gesprächen fehlte natürlich auch nicht.

Am Freitag-Mittag war es schon wieder so weit. Nach dem letzten grossartigen Mittagessen dieser Woche, dankten wir der Küche nochmals herzlich!

Ein herzliches Dankeschön ALLEN Beteiligten für ihren verdienstvollen-Einsatz!

Wir freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen, hoffentlich spätestens in einem Jahr!

Eine tolle und aufgestellte Truppe, machte sich wieder auf die Heimreise um sich hoffentlich bei nächster Gelegenheit wieder zu Treffen.

Text: Markus Geiger Fotos: Geiger

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