Dampfschleuder

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Dampfschneeschleuder R12

 

Im Jahre 1990 konnte die DFB von der RhB zusammen mit anderen Fahrzeugen die ehemalige Bernina-Dampfschneeschleuder Xrotd 9214 übernehmen. Bei der anschliessenden Ueberfahrt stellte sich in Disentis heraus, dass die Maschine nicht zahnstangentauglich ist.

Nach dem Abstellen an verschiedenen Orten wurde sie gegen die ex-Stammnetzschleuder R12 getauscht, welche seit 1970 bei der Museumsbahn Blonay-Chamby ihr Dasein fristete. 1996 wurde diese dann nach Gletsch in die dortige Remise verschoben. Ein gedeckter Abstellplatz auf der DFB ist sehr rar und es mehrten sich Stimmen, die Maschine sei doch zu veräussern oder zu verschrotten, da sie in diesem Zustand nichts bringt. 2002 nahm sich eine Gruppe Interessierter dem Thema an und beschloss in Absprache mit den Verantwortlichen, den „rotierenden Schneepflug“, wie er auf den Zeichnungen des Herstellers genannt wird, nach Goldau zu transportieren und zu restaurieren. Ziel sollte es sein, die R12 in den betriebsbereiten ursprünglichen Zustand zurückzuführen und dies möglichst mit Mitarbeitern, welche nicht schon bei der DFB involviert sind, damit nicht andere Projekte darunter leiden müssen. Denn Priorität haben vor allem Fahrzeuge, welche für den Betrieb an der Furka wichtig sind.

Am 2. September 2002 erfolgte dann die Ueberfuhr auf eigenen Achsen von Gletsch nach Realp, geschoben von der HG ¾ No. 1. Oben auf der Station Furka wurde der Tender von der Schleuder abgetrennt und beides auf der kleinen Drehscheibe gewendet, um die Lokomotive aus Sicherheitsgründen wieder talwärts zu haben. Problemlos kam man in Realp an und begann in den nächsten Tagen, die Schleuder so zu zerlegen, dass sie per Tieflader nach Goldau transportiert werden konnte.

Ende 2002 begannen dann die umfangreichen Revisionen in der Werkstätte in Goldau, wo sich nun eine Gruppe von rund zehn Personen gebildet hat. Gearbeitet wir in der Regel am Dienstagabend von 17-21 Uhr, meist sind zwischen 4 bis 6 Arbeitshungrige anwesend.

Das Ziel, die Arbeiten nach drei bis vier Jahren zu beenden, muss als absolut blauäugig gewertet werden … Mittlerweile sind fast zehn Jahre vergangen und es stehen immer noch einige grosse Arbeiten an, wobei entlastend erwähnt werden muss, dass wir in dieser Zeit auch noch massgeblich an der Revision der Lok 6 und mehreren Kesseln mitgewirkt haben. Der Aufwand an der R12 hat inzwischen rund zehntausend Arbeitsstunden erreicht; die  finanziellen Ausgaben von über Fr. 120'000 hat die Gruppe R12 selber beschafft! Der momentane Stand der Arbeiten (Anfang 2012) sieht folgendermassen aus: Schleuderteil soweit fertig, es fehlen noch die Seitenwände und diverse Armaturen zur Fertigstellung. Tender ist vollständig zerlegt, Wasserkasten sandgestrahlt und grundiert, Untergestell harrt noch dem Einbau eines Bremszahnrades, was uns noch einiges Kopfzerbrechen bescheren wird.

Das Ziel ist klar: Fertigstellung und Wiederinbetriebnahme der Dampfschneeschleuder Xrotd R12 baldmöglichst!

Aktuelle Infos finden Sie auf dem Webauftritt der Gruppe Dampfschneeschleuder Xrotd R12.

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