2019

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Bericht über unsere Sektionsreise auf die ostfriesische Insel Borkum

Einmal im Jahr trifft sich unsere Sektion zu einem gemeinsamen Wochenendausflug. Dieses Mal ging es nach Emden und auf die ostfriesische Insel Borkum. In gewohnter Weise hatte Axel Pirsch den Ablauf der Reise geplant und im Detail vorbereitet.

Für Freitag, den 30. August, war für den Nachmittag eine individuelle Anreise nach Emden vorgesehen. Die angereisten Teilnehmer brachten ihr Gepäck im gebuchten Hotel „Delfthalle“ unter und trafen sich in lockerer Folge in einem Café zu Kaffee und Kuchen. Danach erkundeten einige bei einem kleinen Rundgang die Stadt. Die Sonne schien und es war warm.

Zum offiziellen Teil des Treffens fanden sich die 14 Sektionsmitglieder um 18:30 Uhr vor dem Hotel zusammen und gingen gemeinsam in das naheliegende Restaurant „Welvaart“ zum Abendessen. Die „Chefin“ erwartete uns in gepflegter Atmosphäre und offerierte uns in lockerer Art ihre Speisekarte mit teilweise speziellen Fischangeboten. Jeder fand für seinen Geschmack etwas Passendes. In ungezwungener Art, bei Wein und Bier sowie angeregten Gesprächen ging der Abend schnell seinem Ende zu. Die Nacht brachte, bei der in den Räumen angestauten Wärme und den auf der Straße bis weit in die Nacht lärmenden Jugendlichen nicht die erwünschte Erholung.

Am Samstagmorgen nahmen wir unser Frühstück ein und fuhren um 8:00 mit Taxis zum Fähranleger am Emder Außenhafen.


Die Reisegesellschaft

Mit dem Katamaran „Nordlicht“ setzten wir innerhalb einer Stunde auf die Insel Borkum über. Wieder stand die Sonne am wolkenlosen Himmel. Nur ein leichter Seewind machte die Wärme etwas erträglicher. Weiter ging es mit der Borkumer Kleinbahn zum Borkumer Hauptbahnhof. Nach einigen wenigen Schritten konnten wir in eine Pferdekutsche umsteigen, welche von den Pferden Sophie und ... gezogen und vom Kutscher ... geführt wurde. Die Fahrt mit der Kutsche führte uns vom westlichen Teil der Insel bis nach Ostland. Hier gönnte der Kutscher den Pferden eine Pause und uns erwartete ein schöner Biergarten, der zu Kaffee, Kuchen und anderen Erfrischungen einlud. Gegen 13:00 ging die Fahrt zurück zum Borkumer Hauptbahnhof. Der Kutscher gab uns einen Überblick über die wechselhafte Geschichte der Insel, die vor allem in der Vergangenheit durch die Nutzung als militärische Festung geprägt war. Heute ist der größte Teil zum Nationalpark erklärt und wird landwirtschaftlich nicht mehr genutzt. Der Tourismus ist gegenwärtig die Haupteinnahmequelle für die Einwohner. Wir bekamen einen guten Einblick in die einsamen als auch die stark von Touristen „belagerten“ Gegenden der Insel.

Um 14:00 trafen wir uns mit einem Beschäftigten der Borkumer Kleinbahn, der uns bei einer Führung durch die Werkstatt und Fahrzeughallen, einige historische Wagen und Fahrzeuge zeigte. Er berichtete über die Geschichte der Fahrzeuge und Wagen sowie die Aktivitäten zur Revision und gegenwärtigen Nutzung dieser. Nach dem interessanten und aufschlussreichen Rundgang hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich auf eigene Faust die „Metropole“ Borkums oder den Strand zu erschließen. Hier merkte man, dass das herrliche Wetter viele Urlauber und Badegäste angezogen hatte. Die Borkumer Kleinbahn setzte sogar Entlastungszüge ein, um die Ausflügler wieder zurück zum Fährhafen zu bringen. Wegen der vielen Besucher fuhr auch die Fähre mit einiger Verspätung zurück nach Emden.

Der Abend in Emden war der individuellen Gestaltung überlassen. So ließen die Teilnehmer in kleineren Gruppen den Tag bei Essen und Trinken in verschiedenen Restaurants ausklingen.

Am Sonntag (1. September) konnten wir etwas später ausgiebig frühstücken. Erst um 9:30, bei bewölktem Himmel und einigen Tropfen Regen trafen wir uns vor dem Hotel und besuchten nach einem kleinen Fußweg die Emder Modell-Dampffreunde. Hier konnten wir eine Reihe ihrer mit Echtdampf fahrenden Modelle, die Werkstatt und die ebenfalls dort befindliche Denkmallok der BR 043 903-4 besichtigen. Da Fahrtag war, konnten wir einige ihrer Modelle in Aktion sehen. Sie beförderten Kinder und andere Besucher durch die Parkanlage. Uns interessierte u.a. auch, wie die Vereinsmitglieder es schaffen, Jugendliche für ihr Arbeit zu gewinnen und aktiv mitzuarbeiten. Hier gab es die Information, dass der Zulauf an jugendlichen so hoch ist, dass eher ein Mangel an Wissenden vorhanden ist.

Gegen 11:30 ließen wir die gemeinsame Wochenendfahrt ausklingen und machten uns auf die jeweils individuelle Heimfahrt.

Fazit: Es war eine schöne, abwechslungsreiche und bereichernde Wochenendfahrt, die wieder in vorbildlicher Weise organsiert war. Vielen Dank auf diesem Wege nochmals an Axel und Irene.

Hier noch ein paar Bilder:

Hans, Liesa und Frieda (v. l. n. r.):
Unser Chauffeur und die 2 Hafermotoren
Ein "Wismarer" auf Borkum
Der "Kaiserwagen", der nie
vom Kaiser genutzt wurde.
Der "Kaiserwagen" von innen

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