Bauwoche Sektion Schwaben 2019

dfb Logo

Wie in den vergangenen Jahren war die erste Septemberwoche die Zeit für unseren Baueinsatz an der Furka. Trotz zwei kurzfristigen Krankheitsausfällen konnten wir wieder mit einer schlagkräftigen Baugruppe in Realp sein.

Den Sonntag vor unserem Einsatz nutzen wir für eine interessante Rundreise mit Bahn und Schiff. Rechtzeitig zur Bauwoche gab es bei COOP wieder Tageskarten für 49 Franken, die wir zu der Fahrt nutzen konnten. Über Andermatt und Göschenen ging es am Morgen mit dem Zug nach Arth-Goldau. Dort trafen wir noch auf zwei Baugruppenteilnehmer, die direkt von zu Hause angereist waren. Die Zahnradbahn brachte uns dann auf die Rigi. Bei einem kleinen Spaziergang von der Station Rigi-Kulm bis zum Gipfel bot sich ein grandioser Rundblick auf die umliegenden Berge und Seen. Mit der Zahnradbahn ging es dann weiter nach Vitznau am Vierwaldstätter See. Dort bestiegen wir den Raddampfer und auf dem schönsten Teil des Sees ging die Reise vorbei an dem Schillerstein und der Tellskapelle und bis nach Flüelen. Hier stiegen wir wieder in die Bahn um und fuhren zurück nach Realp.

  •  

     

    Antriebsteil eines Rowan-Zuges am Eingang zum Hochbahnsteig der Zahnradbahn.

     

    Zum Vergrößern auf die Bilder klicken

  •  

     

    In den vergangenen Jahres wurde der historische Hochbahnsteig komplett saniert. Seit 2017 besteht dort ein zweigleisiger Bahnsteig wo bereits unser Zug auf die Rigi auf uns wartet.

  •  

     

    Der Blick geht zurück ins Tal auf Goldau

  •  

     

    Nun kommt schon die Spitze der Rigi mit dem Funkturm in Sicht.

  •  

     

    Der rote Zug ist von Vitznau zur Station Rigi Kulm gefahren. Dahinter unser Zug von Arth-Goldau.

  •  

     

    Der Zugersee liegt tief unter uns.

  •  

     

    Die Rigi bietet trotz des etwas bewölkten Himmels grandiose Ausblicke.

  •  

     

    In Richtung Osten liegt der Lauerzersee im Talgrund.

  •  

     

    Während unseres Spaziergangs auf der Rigi hat ein Dampfzug von Vitznau aus Rigi Kulm erreicht.

  •  

     

    Die Strecke hinunter nach Vitznau wurde nachträglich in verschiedenen Abschnitten zweigleisig ausgebaut. Daher liegen die beiden Gleise oft höhenmäßig versetzt am Hang.

  •  

     

    Vor uns liegt nun der Vierwaldstättersee.

  •  

     

    Im großen Depot Vitznau wird ein zusätzlicher Wagen rangiert.

  •  

     

    Direkt am Bahnhof Vitznau ist auch der Schiffsanleger. Dieses Schiff fährt aber nach Luzern. Wir nehmen das nächste in Richtung Flüelen.

  •  

     

    Wir sind mit einem echten Raddampfer unterwegs, dessen Schaufelräder von einer imposanten Dampfmaschine angetrieben werden..

  •  

     

    Vom Vordeck hat man einen schönen Ausblick auf den See und die umliegenden Berge.

  •  

     

    Innen gibt es dafür aber Kaffee und andere Getränke.

  •  

     

    Ein Blick auf die berühmte Tellskapelle am Ostufer des Urner Sees, wie dieser Teil des Vierwaldstättersees genannt wird.

  •  

     

    Unser Schiff hat Flüelen am südlichen Ende des Urner Sees erreicht.

Weitere Bilder vom Ausflug finden Sie hier

 

 

Am Montag nach dem Frühstück gab es die obligatorische Einweisung und zusätzlich die Möglichkeit, die Prüfung für den Selbstschutz A abzulegen. Erfreulicherweise haben alle Baugruppenteilnehmer daran teilgenommen und auch bestanden!

Auf dem Bauprogramm der Woche standen verschiedene Arbeiten wie der Bau eines Gerüstes beim Wasserreservoir Realp, dem Verlegen von Sickerplatten an der neuen Wagenhalle, dem Nacharbeiten der Spurrillen bei den Weichen der Zufahrt zur Wagenhalle und der Inbetriebnahme der Bauwasserversorgung am Scheitel-tunnel. Daneben wurden noch kurzfristig weitere Arbeiten ausgeführt wie das Beseitigen einer Schadstelle in der Leerrohrtrasse unterhalb Tunnel 3 samt Kabeleinzug des Glasfaserkabels, dem Abbau und Verladen der Buden vom Fest in Gletsch, das Neuverfugen am Durchlass bei der Wasserfassung 2 unterhalb des Kehrtunnels sowie weitere kleinere Arbeiten.

  •  

     

    Der Neubau der Wagenabstellhalle Realp geht zügig voran und so konnte bereits der Arbeitsraum zum Hang wieder verfüllt werden. Vorher erfolgt dort aber eine Abdichtung und das Verlegen von Filterplatten.

  •  

     

    Die Folterplatten sorgen für die Ableitung von Wasser im Erdreich und werden mit der Verfüllung Lage um Lage verlegt.

  •  

     

    Das Wasserreservoir in Realp muss komplett entrostet und neu gestrichen werden. Für diese Arbeiten benötigt man ein solides Gerüst.

  •  

     

    Fertig ist das Gerüst. Die Maler könnten eigentlich schon kommen.

  •  

     

    Bei der Sanierung erhält das Wasserreservoir auch erstmalig eine Deckel. Für die Montage mit dem Kran braucht es noch geeignete Befestigungsmöglichkeiten.

  •  

     

    Kurze Baubesprechung mit Manfred Willi (mit Rücken zum Fotografen).

  •  

     

    Ein Spezialauftrag war der Abbau der Festbuden in Gletsch, die beim großen Einweihungsfest der neuen HG 4/4 am Wochenende zuvor aufgestellt waren.

  •  

     

    Etwas umständlich und mühsam war das Aufladen der Teils doch schweren Einzelteile auf den LKW.

  •  

     

    Die Weichen im Gleisvorfeld der neuen Wagenabstellhalle waren ursprünglich für Straßenbahnen gebaut. Für die Verwendung bei der Dampfbahn müssen hier die Spurrillen deutlich aufgeweitet werden.

  •  

     

    Die Arbeiten sind langwierig und mühsam.

  •  

     

    Mit dem fahrbaren Sitz geht es doch ein bisschen leichter.

  •  

     

    Entlang der Strecke wird in die vorhandenen Leerrohre ein Glasfaserkabel eingezogen. Hier musste ein Baugruppe vor uns wegen Problemen aufgeben.

  •  

     

    Die Problemstelle ist gefunden und freigelegt. Beim bau waren die Rohre aus der Muffe herausgerutscht und Erdreich eingedrungen. Das neue Kabel ist schon eingezogen und die Fehlstelle wird mit einer Reparaturmuffe überbrückt.

  •  

     

    Kurzfristig wurde entschieden, die Fugensanierung des Durchlasses bei der Wasserfassung 2 unterhalb Gletsch in Angriff zu nehmen.

  •  

     

    Die Arbeiten konnten nur ausgeführt werden, da kein Wasser durch den Durchlass lief. Allerdings schickte uns von Zeit zu Zeit der Überlauf der Wasserfassung einen kräftigen Wasserschwall aus dem Ablaufrohr.

  •  

     

    Das Mörtel mischen und die Fugenfüllung gingen Hand in Hand und so konnte die Arbeit flott ausgeführt werden.

  •  

     

    Als Zusatzarbeit wurde die verschlammte Ablaufrinne am Hallentor gereinigt. Dazu mussten sämtliche Abdeckroste ausgebaut werden, die mit jeweils 4 Schrauben befestigt sind. 

  •  

     

    Für die nachfolgenden Sanierungsarbeiten im Scheiteltunnel musste die Bauwasserversorgung in Betrieb genommen werden. Im Nebel machten wir uns auf die Suche nach der Wasserfassung.

  •  

     

    Vom Fahrdienstleiter wurde uns ein kleiner "Dachschaden" gemeldet. Hier konnte schnell Abhilfe geschaffen werden.

  •  

     

    Der Freitag überraschte uns dann doch mit einem heftigen Wintereinbruch. Aber die Arbeiten gingen ohne Probleme weiter.

  •  

     

    Für die Verfüllung des Arbeitsraums der Wagenabstellhalle wurden große Mengen Material angeliefert und mit dem Bagger verteilt.

  •  

     

    Von den LKWs wurde dabei doch erheblich Dreck auf die Straße ausgetragen. Somit war hier unser Einsatz als Straßenkehrer notwendig.

  •  

     

    Passend zu uns Schwaben war sozusagen "Kehrwoche". Durch den Wintereinbruch war der Furka-Pass gesperrt und wir hatten kaum Verkehr. Allerdings gab es etliche Autofahrer, die auch uns die Sperrung nicht geglaubt haben und weiter fuhren. Für die war dann weiter oben an der Schranke Endstation und nach 10 Minuten kamen sie dann zurück.

  •  

     

    Bei der Transportbegleitung eines Bauzuges zeigte sich die Furka-Region doch sehr winterlich.

  •  

     

    Das Gruppenbild entstand vor dem Lokschuppen in Realp.

    Von links nach rechts:
    Hans Berger, Jonathan Shriram, Siegfried Weber, Ulrich Bittner, Reinhold Sihler, Hans Stiegler, Bernhard Feneis, Stephany Winkler,Ralf Mirel, Bernd Hillemeyr, Martin Jopke

Weitere Bilder von der Bauwoche finden Sie hier

Insgesamt hatten wir mit dem Wetter entgegen den ursprünglichen Prognosen doch viel Glück, obwohl uns der Freitag mit einem heftigen Wintereinbruch überraschte. Manfred Willi von der Bauabteilung war sehr zufrieden mit unseren Leistungen und auch für die Baugruppenteilnehmer war es eine tolle Woche an der Furka.

Zurück zur Seite "Mitmachen"

Veranstaltungen

  • Nürnberg:***entfällt***Stuttga
  • Stammtisch Rh-M
  • Bauwoche 33 ZH-SH-GL
  • furkaSTAMM
  • Nürnberg:Felsenkeller
  • Drei-Pässe-Fahrt plus DFB
  • MitgliederANLASS
  • VFB-NWCH Werbestand
  • Nürnberg:***entfällt***Meining
  • Werbestand BE
  • show all...
Webcam

Archiv

  • Thales Tag
  • Nürnberg:***entfällt+++Amberg-
  • Bauwoche KW 26 Ostschweiz
  • Rail Days
  • show all...