Grundsteinlegung Wagenremise Realp

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  • Die Baustelle der Wagenremise Realp präsentierte sich zur Feier der Grundsteinlegung mit Baukran, Baumaschinen und -containern. Erste Elemete der Streifenfundamente waren bereits betoniert, weitere eingeschalt.

    Geschäftsleiter Urs Züllig erklärte in seiner Begrüssungsansprache auch, dass man bewusst diesen Zeitpunkt für den offiziellen Startschuss der Bauphase gewählt hat. Jetzt ist bereits Einiges auf der Baustelle zu sehen, die Gleise vom Bahnhof zur Remise sind verlegt und die Schweigstrasse ist bereits wieder asphaltiert.

    Dank von VR-Präsident Ernst Künzli

    Ernst Künzli, Präsident des Verwaltungsrats der DFB, wies in seinem Rückblick auf die Geschichte des Projekts auf die geleistete Arbeit und die vielfältigen Hindrnisse hin, die es zu überwinden gab. Bereits unter der Leitung von Walter Willi wurde das Projekt für die Remsie mit Standort Realp erarbeitet und dem Bundesamt für Verkehr BAV eingereicht. Dieses erteilte 2016 die Bewilligung, was aber noch nicht Baubeginn bedeutete.

    Es galt, Einigung über die Standortwahl am Stützpunkt Realp zu erzielen und als grosses Hindernis die Finanzierung des 3-Millionen-Projektes sicherzustellen. Durch beispielhaften Einsatz der Sektion Aargau, die endlich eine gesicherte Einstellung der historischen Personenwagen erreichen wollte, gelang es, diese Hürde zu überwinden. Im Frühjahr 2018 konnte der Verwaltungsrat grünes Licht für den Bau der Remise erteilen.

    Parallel zur Geldsuche wurde intensiv an den Vereinbarungen mit den Grundeigentümern und der detaillierten Bauplanung gearbeitet. Ernst Künzli sprach allen, die einen Beitrag zur Realisierung des Projektes geleistet haben, seinen Dank aus.

    Sorge um und für die historischen Kleinode

    Werner Beer, Leiter und Initiant der Wagenwerkstatt Aarau, drückte seine Freude aus, endlich eine adäquate Unterbringung der mit so viel Liebe und Einsatz revidierten und gepflegten historischen Wagen zu erhalten. Für die Mitarbeitenden der Wagenwerkstatt Aarau ist dies ein wichtiges Zeichen der Anerkennung ihrer Leistungen. Die verlängerten Revisionsintervalle geben Raum, zusätzliche Wagen für die Dampfbahn zu schaffen.

    Dokumentenkassette als symbolischer Grundstein

    Manfred Willi, Leiter der Bauarbeiten, überraschte mit einem riesigen "Grundstein", den er mit dem Stapler vor die Besucher fuhr. Nachdem der Bau in Beton errichtet wird, gibt es keinen eigentlichen Grundstein, sondern eine Dokumenten-Kassette, die nach Fertigstellung der Remise an geeignetem Ort befestigt wird.

    Baufortschritt wie geplant

    Patrick Suter, Leiter des projektführenden Architekturbüros, informierte abschliessend über den Verlauf des Remisenprojektes. Die Arbeiten sind auf Plan und es darf nach wie vor damit gerechnet werden, dass die historischen Personenwagen 2019/2020 ihren ersten Winter in der Remsie verbringen werden.

    Abschlussapéro am DFB-Bahnhof

    Zum Abschluss der Feier lud die DFB die Gäste zu einem Apéro am DFB-Bahnhof ein, der ausreichend Gelegenheit bot, über das Remisenprojekt und über andere Aufgaben und Anliegen der Dampfbahn zu diskutieren.

     

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