Schneeräumung 2019

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Schneeräumung 2019

Text und Gestaltung:

 

Patrick Smit

Fotos:

 

Werner Dietrich, Marcel Gwerder, Jenny Lichtenstein, Claude Périat, Federico Rossi, Andreas Schuler, Patrick Smit, Christoph Spinnler, Stephan Stauber, Luc Wullschleger

 

Inhaltsverzeichnis

5.1.2019Lawinenkurs in Realp
4.5.2019Erkundung der Strecke Realp-Tiefenbach
11.5.2019Erkundung der Strecke Oberwald-Muttbach Belvédère
12.5.2019Tag 0: Schneeräumung Realp-km 57.1
13.5.2019Tag 1: Schneeräumung km 57.1-Tunnel 3, Räumung Steffenbachtobel
14.5.2019Tag 2: Schneeräumung Tunnel 3-Tunnel 2, Räumung Steffenbachtobel
15.5.2019Tag 3: Schneeräumung Tunnel 2-Tunnel 1, Räumung Steffenbachtobel
16.5.2019Tag 4: Schneeräumung Tunnel 2-Tunnel 1, Räumung Steffenbachtobel, Erkundung Furka
17.5.2019Tag 5: Schneeräumung Tunnel 2-Tunnel 1, Räumung Steffenbachtobel, Vorbereitung Steffenbachbrücke
18.5.2019

Tag 6: Schneeräumung Tunnel 2-Tunnel 1, Freilegung Felsblock bei Tunnel 1, Aufstellen Steffenbachbrücke
20.5.2019Tag 7: Stark reduzierte Räumungsaktivitäten wegen markanten Anstieg der Lawinengefahr

20.5.2019: Tag 7 - Stark reduzierte Räumungsaktivitäten wegen markanten Anstieg der Lawinengefahr

  • Während der Erkundung am Vortag beobachten Martin Fischer, Anton Meier, Patrick Smit, Martin Wieland und Luc Wullschleger eine Nassschneelawine. Der kleine Anriss liegt beim Lägeten Firsten. Die Lawine floss Richtung Chalberplanggen (Arbeitsplatz Tunnel 1 Bergseite und Arbeitsplatz zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1), erreicht zum Glück das Bahntrassee zum Glück nicht. Auf der Rückfahrt müssen wir einen Nassschneerutsch von der Passstrasse wegräumen.

    Wegen Nebel (Lawinenwache blind), Temperaturanstieg und Regen (markanter Anstieg der Lawinengefahr) sind die Arbeitsplätze unterhalb der Steffenbachbrücke bis auf weiteres gesperrt.

18.5.2019: Tag 6 - Schneeräumung Tunnel 2-Tunnel 1, Freilegung Felsblock bei Tunnel 1, Aufstellen Steffenbachbrücke

  • Auf dem Weg zur Station Tiefenbach.

    Beat Brehm, Martin Fischer und Claude Périat finden die Dachkante der Station Tiefenbach unter ca. 1 m Schnee.

    Fred Schönthal bedient die Winden.

    Blick vom Windenhaus auf das Steffenbachtobel. Das untere Brückenelement bewegt sich langsam in die Sommerposition.

    Das Team der Steffenbachbrücke beobachtet aufmerksam das Auflegen des unteren Brückenelements auf das Widerlager.

    Die unteren und oberen Flaschenzüge haben das untere Brückenelement in die Sommerposition gebracht.

    Das untere Brückenelement ist in der Sommerposition.

    Benedikt Bauer und Patrick Gisin montieren die Schienenelemente zwischen dem unteren Brückenelement und der Bahnstrecke unterhalb der Steffenbachbrücke.

    Montage der Zahnstangen zwischen dem mittleren und unteren Brückenelement.

    Das obere Brückenelement ist in der Sommerposition.

    Fritz Gerber, Beat Brem und Jenny Lichtenstein ziehen den Flaschenzug zum Anschlagpunkt des mittleren Brückenelements. Christoph Spinnler steht beim Anschlagpunkt für die Montage des Flaschenzuges bereit.

    Montage des Flaschenzuges beim mittleren Brückenelement.

    Situation kurz vor dem Aufziehen des mittleren Brückenelements.

    Blick von der Lawinenwache auf die Aktivitäten im Steffenbachtobel.

    Langsam wird das mittlere Brückenelement angehoben.

    Fritz Gerber und Christoph Spinnler warten bis die Brückenelemente in ihren Endpositionen sind. Anschliessend verschrauben sie das mittlere Brückenelement mit dem oberen Brückenelement.

    Blick vom Sperrsignal der Steffenbachbrücke zum Arbeitsplatz oberhalb des Tunnels 1.

    Der Felsblock oberhalb des Portals des Tunnels 1 hat sich bereits natürlich so gelöst, das er das Lichtraumprofil verletzt. Wenn der Fels nicht weggeräumt würde, könnte die Schneeräumung nicht fortgesetzt werden.

    Martin Wieland (Bagger) und Martin Fischer (INTRAC) bereiten eine Schneerampe für die Wegführung des Felsblockes vor.

    Mit vereinten Kräften (Bagger und INTRAC) wird der Felsblock endgültig losgebrochen. Nun liegt er so, dass er mit Rock cracking gespalten und aus dem Lichtraumprofil weggeführt werden kann.

    Das Bahntrasse oberhalb des Tunnels 2.

    Stephan Stauber und Thomas Holder haben das Bahntrasse unterhalb des Tunnels 1 freigelegt.

    Blick von der Lawinenwache zur Steffenbachbrücke und die Arbeitsplätze oberhalb und unterhalb des Tunnels 1.

  • Stand der Arbeiten am 18.5.2019

    • Strecke Realp bis und mit Tunnel 2 geräumt.
    • Fortsetzung der Räumarbeiten vom Vortag.
    • Komplettes Freilegen des Felsblockes oberhalb des bergseitigen Portal des Tunnels 1.
    • Freilegen der Dachkante der Station Tiefenbach.
    • Aufstellen der Steffenbachbrücke.


    Schneeräumungsteam der 1. Woche

    • Beat Brehm
    • Alexander Briner
    • Michael Bühler
    • Werner Dietrich
    • Martin Fischer
    • Thomas Holder
    • Samuel Kier
    • Jennifer Lichtenstein
    • Anton Meier
    • Rolf Mertens
    • Claude Périat
    • Fred Schönthal
    • Patrick Smit
    • Christoph Spinnler
    • Stephan Stauber
    • Fabian Strebel
    • Robert Werlen
    • Martin Wieland

17.5.2019: Tag 5 - Schneeräumung Tunnel 2-Tunnel 1, Räumung Steffenbachtobel, Vorbereitung Steffenbachbrücke

  • Im Tunnel 2 auf der Fahrt zu den Arbeitsplätzen.

    Der bergseitige Ausgang des Tunnels 1.

    Rolf Mertens taucht beim Tunnel 1 Bergseite "aus der Versenkung" auf.

    Blick vom unteren Brückenteil in das Steffenbachtobel.

    Graben im Steffenbachtobel.

    Während Werner Dietrich und Christoph Spinnler die Schneequader zuschneiden, fräst Andreas Schuler im Schneekanal eine weitere Schicht weg. Da der Schnee stark vereist ist, kommen die Kolleginnen und Kollegen nur langsam voran.

    Rolf Mertens, Claude Périat, Christoph Spinnler und Werner Dietrich (von links nach rechts) graben im Steffenbachtobel den Schneekanal.

    Mit der Schneehexe führt Jenny Lichtenstein die Schneequader weg, die Christoph Spinnler (rechts im Bild), Andreas Schuler und Werner Dietrich mit einer Kettensäge zugeschnitten haben.

    Im Steffenbachtobel fräst Rolf Mertens eine weitere Schicht weg. Allmählich nimmt der Schneekanal Gestalt an.

    Im unteren Brückenteil werden die Seile der unteren und oberen Winde eingeflascht.

    Stephan Stauber und Thomas Holder besprechen die Fräseinsätze des heutigen Tages.

    Thomas Holder macht die INTRAC Fräse für den Einsatz bereit.

    Fräsen in der unteren Ebene des grossen Lawinenkegels zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1.

    Stephan Stauber bewegt sich auf die obere Ebene.

    Die INTRAC von Thomas Holder im Einsatz.

    Die INTRAC von Stephan Stauber und die HGm 51 mit Anbaufräse beim bergseitigen Portal des Tunnels 2.

    Die HGm 51 mit Anbaufräse und die INTRAC von Thomas Holder beim bergseitigen Portal des Tunnels 2.

    Thomas Holder in der unteren Ebene.

    Langsam nähern sich Thomas Holder und Stephan Stauber dem Bahntrasse, das unter einem bis 17 m hohen langgezogenen Lawinenkegel liegt. Die Nassschneelawine ist vermutlich Anfang Mai 2019 niedergegangen.

    Langsam fräst Stephan Stauber eine weitere Schicht der obenen Ebene weg. Im Hintergrund ist das bergseitige Portal des Tunnels 1 erkennbar.

    Stephan Stauber steht mit seiner Fräse am Rand der oberen Ebene.

    Auf der oberen Ebene (Höhenunterschied zwischen unterer und oberer Ebene: 6 m) fräst Stephan Stauber Schicht des 17 m hohen und rund 200 m langen Lawinenkegels weg. Im Gegensatz zum letzten Jahr war der Lawinenkegel höher, breiter und härter.

    Mit der Anbaufräse der HGm 51 fräsen Paul Betschart und Martin Wieland die vereiste Grundschicht weg.

    Die Schneeräumer und das Steffenbachbrückenteam auf der Rückfahrt vom Tunnel 2 Bergseite nach Realp.

    Blick von der HGm 51 im Tunnel 2 zum grossen Lawinenkegel zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1.

  • Stand der Arbeiten am 17.5.2019

    • Strecke Realp bis und mit Tunnel 2 geräumt.
    • Fortsetzung der Räumarbeiten vom Vortag.
    • Vorbereitungsarbeiten für das Aufstellen der Steffenbachbrücke.

16.5.2019: Tag 4 - Schneeräumung Tunnel 2-Tunnel 1, Räumung Steffenbachtobel, Erkundung Furka

  • Auf dem Weg zu den Arbeitsplätzen zwischen Tunnel 2 und Steffenbachtobel.

    Die Schnittspuren der INTRAC Fräse in der Morgensonne.

    Blick vom grossen Lawinenkegel zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1 zum talseitigen Portal des Tunnels 1.

    Blick vom talseitigen Portal des Tunnels 1 auf den grossen Lawinenkegel zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1.

    Der grosse Lawinenkegel beim bergseitigen Portal des Tunnels 1 in der Morgensonne.

    Mit der grossen Kettensäge schneidet Christoph Spinnler handliche Schneeblöcke, die anschliessend mit der Schneehexe weggeführt werden.

    Anton Meier schiebt die Schneeblöcke in die Schneehexe von Fred Schönthal. Im Hintergrund fräst Andreas Schuler mit der YANMAR Fräse die nächste Schneeschicht weg. Der Schnee ist stark vereist.

    Rolf Mertens schaufelt die geschnittenen Schneeblöcke in die Schneehexe von Claude Périat.

    Während Fred Schönthal mit der Schneehexe die Schneeblöcke wegführt, stärkt sich Anton Meier für seinen nächsten Einsatz. 

    Mit der YANMAR Fräse unterstützt Andreas Schuler die Schneeräumer beim Ausheben des Schneekanals.

    Blick von der Lawinenwache zum Arbeitsplatz im Steffenbachtobel.

    Freischaufeln des unteren Brückenteils.

    Jennifer Lichtenstein hat die exponierten Stellen des talseitigen Brückenteils in mühevoller Kleinarbeit freigeschaufelt.

    Nachdem der Bagger die Felsnase des Tunnels 1 umfahren hat, macht sich dieser beim bergseitigen Portal des Tunnels 1 an die Arbeit.

    Der Bagger gräbt die absturzgefährdete Felspartei aus, die in der folgenden Woche gesprengt werden soll.

    Christoph Spinnler steigt in den Tunnel 1 hinab.

    Der Ausstieg auf der Bergseite des Tunnels 1.

    Der Rückweg wird von Mal zu Mal einfacher.

    Thomas Holder und Stephan Stauber räumen die Bahnstrecke zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1. Während Thomas Holder (INTRAC Fräse links) noch 5 m bis zum Trasse entfernt ist, muss sich Stephan Stauber (INTRAC Fräse rechts) bis 10 m in die Tiefe fräsen.

    Wie klein die INTRAC Fräsen in der Landschaft erscheinen.

    Die Station Tiefenbach in der Morgensonne. Die Schneehöhe im Geleisebereich beträgt 1 m.

    Werner Dietrich im Steinsäumli zwischen der Station Tiefenbach und Steinstafelbrücke.

    Die Steinstafelbrücke.

    Blick unterhalb der Station Furka ins Tal der Furkareuss

    Patrick Smit auf dem Weg zur Station Furka.

    Die Sidelenbachbrücke.

    Hektometertafel zwischen der Sidelenbachbrücke und Station Furka.

    Die Station Furka ist zwischen 1 m und 5 m Nassschnee bedeckt. Im Hintergrund ist der obere Bereich des Scheiteltunnels sichtbar.

  • Stand der Arbeiten am 16.5.2019

    • Strecke Realp bis und mit Tunnel 2 geräumt.
    • Fortsetzung der Räumarbeiten vom Vortag.
    • Räumung des Schnees im und um den talseitigen Brückenteil.
    • Bagger umfährt Felsnase des Tunnels 1 und gräbt die lose Felspartie aus, welche nächste Woche gesprengt werden soll.
    • Erkundung der Bahnstrecke zwischen Steffenbachtobel und Station Furka.

15.5.2019: Tag 3 - Schneeräumung Tunnel 2-Tunnel 1, Räumung Steffenbachtobel

  • Auf der Bergfahrt zwischen Tunnel 3 und Tunnel 2.

    Die für den Arbeitsplatz eingeteilten Schneeräumer steigen auf den grossen Lawinenkegel zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1 auf. Da die Temperatur während der Nacht unter den Gefrierpunkt gefallen war, ist die Oberfläche des Lawinenkegels gefroren und daher sehr rutschig.

    Das bergseitige Portal des Tunnels 2 nach einem halben Tag Fräsarbeit mit der INTRAC von Stephan Stauber.

    Robert Werlen sticht den Lawinenschnee beim bergseitigen Portal des Tunnels 2 ab. Mit dieser Massnahme wird das für die Schneeräumung vorgeschriebene reduzierte Lichtraumprofil geschaffen.

    Während Thomas Holder im unteren Teil arbeitet ...

    ... macht sich Stephan Stauber im oberen Teil des grossen Lawinenkegels zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1 zu schaffen.

    Fabian Strebel gräbt vorsichtig die letzten Stützen des talseitigen Tors des Tunnels 1 aus dem stark vereisten Lawinenschnee aus.

    Während Alexander Briner und Fabian Strebel mit dem Bagger vom Tunnelinnern einen Schlitz nach oben graben, graben Fred Schönthal und Robert Werlen einen Schlitz Richtung Tunnelportal. Es zeigt sich, dass das bergseitige Tunnelportal des Tunnels 1 von einer Nassschneelawine 4 m verschüttet wurde. Etwas weiter vom Tunnelportal entfernt beträgt die Schneehöhe von der Oberkante des Tunnelportals 7 m.

    Die roten Linien im vereisten Lawinenschnee markieren die Umrandung des bis zu 2.5 m tiefen Schneekanals, der vor dem Aufstellen der Steffenbachbrücke ausgehoben werden muss.

    Nach einer längeren rutschigen Fahrt erreicht Michael Bühler mit der YANMAR Fräse den Arbeitsplatz bei der Steffenbachbrücke.

    Mit einer Kettensäge schneidet Michael Bühler den vereisten Lawinenschnee in Blöcke. Im sicheren Abstand wartet Rolf Mertens auf seinen Einsatz. Ein Fotograf von swissinfo beobachtet und dokumentiert die Aktivitäten der freiwilligen Schneeräumer.

    Während Werner Dietrich mit der Kettensäge den vereisten Lawinenschnee in handliche Stücke sägt, schiebt Rolf Mertens die Blöcke in Richtung YANMAR Fräse, die von Michael Bühler bedient wird.

    Trotz der unbefriedigen Fräsresultate der YANMAR Fräse kann Michael Bühler immer noch Lachen.

    Trotz der mühsamen und zeitraubenden Arbeit im engen Innern des bergseitigen Brückenteils der Steffenbachbrücke hat auch Jennifer Lichtenstein das Lachen nicht verloren.

    Der vereiste Schnee im bergsetigen Brückenelement ist weitgehend geräumt.

    Stimmungsbild des bergseitigen Brückenelements der Steffenbachbrücke.

    Erst auf diesem Bild der Lawinenwache kann die Dimension des Lawinenkegels zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1 erahnt werden. Die Schnitte im Lawinenkegel sind das Ergebnis von 2 INTRAC Fräsen während eines Tages. 

    Blick vom höchsten Punkt des Lawinenkegels zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1 Richtung Steffenbachbrücke.

    Die INTRAC Fräse von Stephan Stauber beim bergseitigen Portal des Tunnels 2 bei Arbeitsschluss.

    Mit Ausnahme der Lawinenwache finden sich alle Räumer beim bergseitigen Portal des Tunnels 2 ein. Um 14.30 Uhr fährt die HGm 51 nach Realp zurück.

    Hinter der mit Personen und Material voll besetzten HGm 51 folgt auf Sicht die Draisine Xmh 4961.

  • Stand der Arbeiten am 15.5.2019

    • Strecke Realp bis und mit Tunnel 2 geräumt.
    • Räumung des grossen, stark vereisten Lawinenkegels zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1.
    • Räumung des talseitigen Portals des Tunnels 1.
    • Öffnen aller Tore im Tunnel 1.
    • Graben eines Schlitzes beim bergseitigen Portals des Tunnels 1. Oberkante des Tunnelportals ist 4 m verschüttet. Der Bau einer Rampe mit dem Bagger aus dem Tunnelinnern ist daher nicht möglich. Der Aufwand für den manuellen Bau einer Rampe ist unverhältnismässig hoch.
    • Arbeitsplatz beim Windenhaus der Steffenbachbrücke freigeräumt.
    • Aufwändige Räumung des vereisten Schnees im und um den bergseitigen Brückenteil.
    • Rutschige Überführung der YANMAR Fräse vom Windenhaus in das Steffenbachtobel.
    • Scharniere der Brücke freigeräumt. Die Stützen waren an der Basis stark vereist.
    • Ausheben des Schneekanals wegen starker Vereisung sehr aufwändig. YANMAR Fräse eignet nur bedingt für die Räumung des vereisten Lawinenschnee. Aus diesem Grund müssen mit Kettensägen Schneeblöcke gesägt werden, welche anschliessend mit der Fräse geräumt werden.

14.5.2019: Tag 2 - Tunnel 3-Tunnel 2, Räumung Steffenbachtobel

  • Die Bergflanken der Lägeten Firsten in der Morgensonne.

    Mit der Diesellok HGm 51 fahren Roman Moser (Lokführer) und Fritz Jost (Fräsmaschinist) die Schneeräumer zu ihren Arbeitsplätzen zwischen Tunnel 3 (km 57) und Steffenbachtobel (km 56.3).

    Kurz vor dem talseitigen Portal des Tunnels 3.

    Die Fahrt mit der HGm 51 endet beim bergseitigen Portal des Tunnels 3.

    Sonnenaufgang auf dem grossen Lawinenkegel zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1.

    Der Arbeitsplatz im Steffenbachtobel bei Arbeitsbeginn um 07.30 Uhr. Die Fahrt mit der HGm 51 bis zum bergseitigen Portal des Tunnels 3 und der beschwerliche Fussmarsch über die während der Nacht vereiste Oberfläche der Schnee- und Lawinenfelder dauert rund eine Stunde.

    Blick vom talseitigen Brückenelement auf den Arbeitsplatz im Steffenbachtobel.

    Werner Dietrich, Jenny Lichtenstein, Rolf Mertens, Claude Périat, Christoph Spinnler und Robert Werlen legen die talseitigen Elemente der Steffenbachbrücke frei. Die Brückenelemente sind stark vereist. Die vereiste Schnee muss mit einer Kettensäge in Quaderstücke geschnitten werden.

    Thomas Holder fräst sich durch den Lawinenkegel zwischen Tunnel 3 und Tunnel 2.

    Thomas Holder ist mit der INTRAC Fräse kurz vor dem bergseitigen Portal des Tunnels 3.

    Thomas Holder räumt den vereisten Schnee vor dem talseitigen Portal des Tunnels 2.

    Thomas Holder (links) und Stephan Stauber (rechts) tragen Schicht für Schicht des Lawinenkegels zwischen Tunnel 3 und Tunel 2 ab.

    Da die Furkareuss im Bereich des Tunnels 2 meterhoch mit Lawinenschnee überdeckt ist, umfährt Stephan Stauber die Felsnase des Tunnels 2 und beginnt sogleich mit der Räumung des bergseitigen Portals des Tunnels 2. Hinter der INTRAC Fräse folgt der Bagger, der das talseitige Portal des Tunnels 1 vom vereisten Lawinenschnee befreien soll.

    Blick vom höchsten Punkt des Lawinenkegels zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1 zum bergseitigen Portal des Tunnels 2.

    Die Oberkante des bergseitigen Portals des Tunnels 2 liegt unter 2 m Lawinenschnee. Michael Bühler und Fred Schönthal graben einen schmalen Durchlass in den Tunnel 2.

    Stephan Stauber fräst Schicht für Schicht des über 16 m hohen breitgefächerten Lawinenkegels beim bergseitigen Portal des Tunnels 2 ab.

    Blick aus dem bergseitigen Portal des Tunnels 2.

    Mit der Baggerschaufel zieht Fabian Strebel den Bagger von der Talsohle langsam auf den über 16 m hohen Lawinenkegel zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1. Mit der Sonneneinstrahlung werden die oberflächennahen Schichten des Lawinenkegels weich. In der Folge ist die Fortbewegung eine ziemlich rutschige Sache, die vom Baggerführer viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl verlangt.

    Alexander Briner und Fabian Strebel haben sich mit dem Bagger zum talseitigen Portal des Tunnels 1 durchgekämpft und beginnen mit der Räumung des stark vereisten Lawinenschnees im Portalbereich.

    Die Anbaufräse der HGm 51 kämpft sich durch den vereisten Altschnee an der Basis des Lawinenkegels zwischen Tunnel 3 und Tunnel 2 durch.

    Dank des schmalen Durchgangs beim bergseitigen Portal des Tunnels 2 bleibt den Schneeräumern der beschwerliche Weg durch den knietief aufgeweichten Schnee auf der Felsnase des Tunnels 2 erspart.

    Die talseitigen Brückenträger sind vom Schnee und Eis freigelegt. Mit der YANMAR Schneefräse hat Marcel Gwerder die Geleise um das Windenhaus der Steffenbachbrücke geräumt. Die Fräse steht nun beim Wanderweg (ausserhalb des Bildes oben rechts), der in das Steffenbachtobel führt.

  • Stand der Arbeiten am 14.5.2019

    • Strecke Realp bis und mit Tunnel 2 geräumt.
    • Umfahrung der Felsnase Tunnel 2 mit INTRAC 1 und Bagger auf dem grossen Lawinenkegel, der die Furkareuss in diesem Bereich meterhoch überdeckt.
    • Portale Tunnel 2 Bergseite und Tunnel 1 Talseite teilweise ausgegraben. Oberkante Portal Tunnel 2 Bergseite 2 m mit Lawinenschnee überdeckt.
    • Beginn Räumung des über 16 m hohen breitgefächerten Lawinenkegels zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1.
    • Ausheben eines Kanals im harten Lawinenschnee im Steffenbachtobel. Starke Vereisung insbesondere um die talseitigen Brückenträger.
    • Überführung der YANMAR Schneefräse über die Furkapassstrasse-Rufikehr-Wasserfassung-Bahntrasse zum Windenhaus des Steffenbachtobels.
    • Räumung der Geleise und des Arbeitsplatzes um das Windenhaus der Steffenbachbrücke mit der YANMAR Fräse. Stellenweise liegt dort noch bis 1 m Schnee.

13.5.2019: Tag 1 - Schneeräumung km 57.1-Tunnel 3, Räumung Steffenbachtobel

  • Abfahrt um 06.30 Uhr zu den Arbeitsplätzen bei den Tunnels 3 und 2.

    Auf der Fahrt zu km 57.1.

    Mit dem Tiefgänger hat die HGm 51 soeben den Bagger zu km 57.1 transportiert.

    Beat Brehm, Claude Périat und Christoph Spinnler entfernen die Fixationsstangen des talseitigen Tunneltors des Tunnels 2.

    Die "üblichen" Eisbildungen im Tunnel 2.

    Stimmungsbild der Eisräumung im Tunnel 2.

    Fred Schönthal und Fabian Strebel beim Wegräumen des Eises im Tunnel 2.

    Zwischen Tunnel 2 (Vordergrund) und Tunnel 3.

    Blick vom verschütteten bergseitigen Portal des Tunnels 2 Richtung Tunnel 1. Der Lawinenkegel ist durchsät mit vereisten Schneeblöcken, die mit Neuschnee überdeckt sind. Dies macht das Vorwärtskommen schwierig und gefährlich.

    Blick vom Tunnel 1 Richtung 2.

    Das talseitige Portal des Tunnels 1 wurde teilweise durch eine Nassschneelawine verschüttet. Die Lawine wurde über die Krete im Hintergrund gedrückt. Die Regenfälle, Wärme- und Kälteperioden im April hatten eine starke Vereisung des Lawinenkegels beim Tunnelportal zur Folge.

    Das Team von Christoph Spinnler auf dem Lawinenkegel beim Tunnel 1.

    Irgendwo in diesem Lawinenkegel befindet sich das bergseitige Portal des Tunnels 1.

    Das talseitige Brückenelement der Steffenbachbrücke.

    Patrick Smit, Robert Werlen und Fred Schönthal beim Schaufeln am Fuss der Steffenbachbrücke.

    Fred Schönthal und Christoph Spinnler beim Ausgraben des Wegs in das Steffenbachtobel.

    Robert Werlen gräbt die Tritte des Wegs in das Steffenbachtobel aus.

    Das Windenhaus der Steffenbachbrücke.

    Die harte Schneeoberfläche beim Schwellenlager.

    Schneedeckenprofil unterhalb des Schwellenlagers bei der Wasserfassung Tiefenbach.

    Die Bahnstrecke zwischen Steffenbachtobel und Station Tiefenbach. Die Konturen des Stationsgebäudes Tiefenbach sind im Schnee noch nicht sichtbar.

    Blick von der Rufikehrstrasse Richtung Furkapass. In den Südhängen des Tals der Furkareuss ist der Schnee schon weitgehend verschwunden.

    Die HGm 51 hat soeben die INTRAC von Thomas Holder zu km 57.1 transportiert. Stepahn Stauber fräst sich durch den Lawinenschnee zum talseitigen Portal des Tunnels 3.

    Blick von der Furka-Passstrasse ins Urserental.

    Stephan Stauber baut den neuen Anlasser der INTRAC ein.

    Mit vereinten Kräften wird die defekte INTRAC repariert.

    Kurz vor 15.00 Uhr fahren wir mit der HGm 51 zurück nach Realp.

  • Stand der Arbeiten am 13.5.2019

    • Strecke von Realp bis und mit Tunnel 3 geräumt.
    • Tunneltore Tunnel 2 offen.
    • Eis in Tunnel 3 und 2 geräumt.
    • Generell weicher Schnee an der Oberfläche. Darunter harter zum Teil vereister Altschnee.
    • Blockartiger harter Lawinenschnee. Grösse der Lawinenzüge vergleichbar mit den Lawinen vom 24.4.2019 um Realp.
    • Furkareuss ist zwischen Steffenbachtobel und Tunnel 3 mit Lawinenschnee komplett verschüttet. Teilweise sind die Lawinen am Gegenhang des Furkareusstals hochgestiegen
    • Schneehöhen auf dem Bahntrasse zwischen Wasserfassung Tiefenbach und Steffenbachtobel: An exponierten Stellen bis zu 1.8 m.
    • Geleise um die Steffenbachbrücke an exponierten Stellen bis 1 m mit Schnee bedeckt.
    • Steffenbachtobel mit „wenig“ aber harten Lawinenschnee verfüllt.
    • Tunnel 1 Bergseite mit vereisten Block-Lawinenschnee komplett verschüttet.
    • Tunnel 1 Talseite zur Hälfte mit überfrorenen Lawinenschnee verfüllt. Wegen den steilen Flanken und der grossen Rutschgefahr ist es hier zu gefährlich für manuelle Arbeiten.
    • Zwischen Tunnel 1 und Tunnel 2 liegt etwa so viel Lawinenschnee wie letztes Jahr. Die Lawine hat das bergseitige Portal des Tunnels 2 komplett verschüttet.
    • Anlasser INTRAC 1 defekt. Dieser konnte in der Zwischenzeit zum Glück repariert werden.
    • Kein Strom im Windenhaus. Grund: Das Elektrizitätswerk Uri hat in Absprache mit dem Kraftwerk Göschenen die Zubringerleitung freigeschaltet. Nach Intervention seitens Manfred Willi soll die Leitung ab Freitag, 17.5.2019 wieder unter Spannung sein.

    Im Vergleich zu anderen Jahren liegt noch viel überfrorener Schnee, der mit einer geringmächtigen Neuschneeschicht bedeckt ist. Die Nassschnee-Lawinenzüge sind mächtig.

12.5.2019: Tag 0 - Schneeräumung Realp-km 57.1

  • Patrick Smit (Lokführer), Stephan Stauber (Fräsmaschinist), Michael Bühler (Räumer) und Werner Dietrich (Räumer) fräsen zwischen 09.00 Uhr und 11.30 Uhr die Strecke zwischen Wilerbrücke und km 57.1 (Distanz: 600 m) frei. Der Schnee ist nass und schwer. Die Schneehöhe auf der Bahnstrecke betrug maximal 1.8 m. Dank dieser Vorarbeit kann rund ein halber Tag gewonnen werden. Mit der Diesellok HGm 51 und dem Tiefgänger können nun die INTRAC Raupenfräsen, der Bagger sowie alle Schneeräumer am Folgetag bei Arbeitsbeginn um 06.30 Uhr direkt bis km 57.1 transportiert werden.

    Während Michael Bühler die verstopften Kamine der Anbaufräse reinigt, tragen Werner Dietrich und Stephan Stauber den Schnee bis auf die Schnitthöhe der Anbaufräse der Diesellok HGm 51 ab.

    Michael Bühler und Stephan Stauber steigen auf dem Lawinenkegel zum talseitigen Portal des Tunnels 3 auf. Ein Teil des Oberbaus im Tunnel 3 ist vereist. Im Vordergrund ist der Anschnitt der Anbaufräse der Diesellok HGm 51 erkennbar. Die Furkareuss am rechten Bildrand ist an dieser Stelle komplett mit Lawinenschnee verschüttet.

11.5.2019: Erkundung der Strecke Oberwald-Muttbach Belvédère

  • Blick Richtung Kehrtunnel. Das Bahntrasse ist nach wie vor meterhoch mit Schnee bedeckt.

    Die Tatsache, dass wir auf dem Bahntrasse zwischen Kehrtunnel und km 44 Schneehöhen von bis 3 m gemessen haben, bereitet uns Kopfzerbrechen. Bevor die Anbaufräse der HGm 51 eingesetzt werden kann, muss der Schnee bis auf ca. 1.5 m abgetragen werden.

    Blick von der Spitzkehre der Kantonsstrasse beim bergseitigen Portal des Kehrtunnels in die Rottenschlucht. Von der Ostflanke der Rottenschlucht sind zahlreiche Lawinen und Schneerutsche niedergegangen.

    Das bergseitige Portal des Kehrtunnels.

    Das Bahntrasse (links) und die Kantonsstrasse (rechts) kurz vor dem Bahnübergang Rotten. Die Schneehöhe beträgt max. 2 m.

    Martin Fischer gräbt Stufen in den Schnee beim Eingang zur Remise Gletsch.

    Der Torbereich der Remise Gletsch.

    Ein grosser Schneerutsch hat die Kiefern auf dem Stationsareal von Gletsch hierhin verfrachtet.

    Blick von der Kantonsstrasse oberhalb des Bahnübergangs Blauhaus auf das Stationsfeld von Gletsch.

    Der Fahrleitungsmast oberhalb von Gletsch. Das Bahntrasse ist übersät mit Schneerutschen und Lawinenkegeln.

    Martin Fischer und Patrick Smit unterhalb der Hilfsbrücke.

    Patrick Smit, Werner Dietrich und Martin Fischer im Bereich des Lawinenunglücks vom Mai 1968.

    Patrick Smit sucht sich einen Weg durch den schwierigen Schnee. Da der Schnee leicht abrutscht muss jeder Schritt mit Bedacht gemacht werden.

    Die steilen und sehr rutschigen Schneeflanken im Bereich der Hilfsbrücke machen das Fortkommen sehr mühsam und gefährlich.

    Patrick Smit beobachtet das Anrissgebiet der Lawine, die im Bereich des Bahnübergangs Furkastrasse niedergegangen ist. Ausser die Spitze einer Schneestange finden wir in der Schneelandschaft nichts vom Bahnübergang.

    Die zahlreichen grossen Lawinen, die auf die Zufahrtsstrasse zur Station Muttbach-Belvédère niedergegangen sind, lassen uns nichts Gutes für das Stationsareal erahnen.

    Zu unserer grossen Erleichterung stellen wir fest, dass das Tunnelportal des Scheiteltunnels und alle Schneestangen in der Station Muttbach-Belvédère sehr gut sichtbar sind.

    Martin Fischer und Patrick Smit sind erleichtert, dass die Situation bei der Station Muttbach-Belvédère nicht so dramatisch ist, wie wir es uns noch vor rund einer halben Stunde ausgemalt haben.

    Werner Dietrich und Martin Fischer "stehen" im Haltebereich der Station Muttbach-Belvédère. Die Schneehöhe beträgt max. 4 m.

    Der Lawinenkegel beim Bahnübergang Furkastrasse ist gespickt mit zahlreichen Spalten, die mit Neuschnee verdeckt sind. Wir kommen daher nur mühsam vorwärts.

    Kurz vor 12.00 Uhr treten wir den beschwerlichen Rückweg an. Die warme Witterung und die wenigen Sonnenstrahlen haben die oberste Schneeschicht völlig aufgeweicht. In der Folge war jeder Schritt insbesondere in diesem schwierigen Gelände ein Balanceakt. Ab Gletsch beginnt es dann noch zu regnen.  In der Folge beenden wir diese Erkundung völlig durchgenässt und durchgefroren.

4.5.2019: Erkundung der Strecke Realp-Tiefenbach

  • Auf der Furkapassstrasse liegt bis zum Rufikehr stellenweise noch 1 m Schnee. Zurzeit räumt das Tiefbauamt des Kantons Uri die Gotthardpassstrasse. Anschliessend soll die Urnerseite des Furkapasses geräumt werden. Gestützt auf dem Erkundungsflug der letzten Woche hat das Tiefbauamt des Kantons Wallis entschieden, mit der Räumung der Grimsel- und Furkapassstrasse frühestens Mitte Mai 2019 zu beginnen. 

    Die Bahnstrecke unterhalb des Tunnels 3. Das talseitige Portal des Tunnels 3 ist kaum verschüttet. Es sind die "üblichen" Grundlawinen auf die Bahnstrecke niedergegangen. Eine mächtige Grundlawine aus dem Rufi hat auf der Nordseite des Tals der Furkareuss viel Hangschutt talwärts verfrachtet. Möglicherweise wurde das Bett der Furkareuss teilweise verschüttet. In der Folge könnte sich die Fliessrichtung der Furkareuss verändert haben.

    Die Situation beim Tunnel 3.

    Die Hänge zwischen Tunnel 2 und Tunnel 3.

    Das talseitige Portal von Tunnel 2 und das bergseitige Portal von Tunnel 3 sind zurzeit kaum verschüttet.

    Die Hänge zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1.

    Die Bahnstrecke zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1 ist "wie üblich" an manchen Orten zum Teil meterhoch mit Lawinenschnee verschüttet.

    Die Hänge zwischen Tunnel 2 und Steffenbachtobel. Das bergseitige Portal des Tunnels 2 ist komplett verschüttet.

    Situation beim Tunnel 1. Während das talseitige Portal sichtbar ist, ist das bergseitige Tunnelportal komplett verschüttet.

    Die Hänge zwischen Steffenbachtobel und Tunnel 2. Mit Ausnahme des grossen Schneefeldes bei Chalberplanggen haben sich die Steilhänge weitgehend entladen. In der Gratregion finden sich an einigen Orten Anrisse, die während der Schneeräumung beobachtet werden müssen. Da die Schneemenge, welche sich bei einer allfälligen Lawine lösen würde, eher gering sein wird, und die darunterliegenden Hänge weitgehend entladen sind, sind zurzeit keine grossen Lawinen zu erwarten.

    Der grosse Lawinenkegel oberhalb des Tunnels 1. Das bergseitige Tunnelportal des Tunnels 1 ist komplett verschüttet.

    Die Steffenbachbrücke.

    Das Steffenbachtobel bei der Klappbrücke. Dank des relativ geringmächtigen und weichen Lawinenschnees wird die Vorbereitung des Kanals für das Aufstellen der Brücke rund 3 Tage beanspruchen.

    Mit Ausnahme von wenigen Stellen kann die Bahnstrecke zwischen der Steffenbachbrücke und Tiefenbach mit der Anbaufräse der HGm 51 geräumt werden.

    Oberwald, 5.5.2019 10.30 Uhr. Seit gestern Abend schneit es ununterbrochen bei Temperaturen knapp unter 0° C. Zudem weht ein starker Nordwind.

5.1.2019: Lawinenkurs in Realp

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