Bauwoche Sektion Schwaben 2017

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Bauwoche vom 04. - 09.09.2017

Die Bauwoche wurde wie in den vergangen Jahren wieder Anfang September durchgeführt. Die Unterbringung erfolgte dabei wie üblich in der Gemeinschaftsunterkunft unter der Kantine in Realp. Um am Sonntag dem schlechten Wetter zu entgehen machten wir uns auf eine Rundfahrt durch die Leventina nach Locarno, weiter durch das Centovalli und zurück durch den Simplon und das Goms. Dabei konnten wir eine Sonderfahrkarte nutzen, welche es genau zur richtigen Zeit für uns bei der COOP gab.

In diesem Jahr standen wieder mehrere Baustellen und Aufgaben auf unserem Bauprogramm. Unsere "Hauptbaustelle" war dabei der Bereich von Tunnelmeter 800 im Furka-Scheiteltunnel. Für die weitere Auskleidung des Tunnels mit Spritzbeton musste vorab ein Fundament hergestellt werden. Nach Armierung und Schalung wurde der Beton von uns direkt vor Ort gemischt und verarbeitet. Anschließend wurde die Baustelle komplett geräumt und alle Werkzeuge und das Material in Realp ordentlich eingeräumt.

Im Bereich des bergseitigen Portals des Kehrtunnels musste als Vorbereitung für Spritzbetonarbeiten eine Armierung erstellt und an der Tunnelwand verankert werden.

In Realp wurde von uns alte Gleisjoche demontiert und als Schrott in einen bereitstehenden Container verladen. Auch waren noch bei der Wasserfassung Tiefenbach Schwellen für den Abtransport kranfähig zu stapeln.

Bei der Anreise war uns schon ein etwas missglückter Arbeitseinsatz einer vorangegangenen Baugruppe beim Gleis 1 im Bahnhof Realp aufgefallen. Hier sollte eigentlich das Gleis etwas von der Bahnsteigkante verschwenkt werden, aber aus dem Bogen sind dann dabei zwei unglückliche Knicke mit einer Zwischengerade entstanden. In Absprache mit Manfred Willi haben wir dann hier so weit möglich die Fehler beseitigt.

Wie üblich wurden so nebenbei noch weitere kleinere Arbeiten ausgeführt und so konnten wir das vorgegebene Bauprogramm mehr als erfüllen. Manfred Willi war mit unseren Arbeiten höchst zufrieden und auch wir konnten stolz auf unsere Leistung sein.

Vielen Dank an alle fleißigen Teilnehmer bei den verschiedenen Baustellen und in der Küche für ihren Einsatz bei der Bauwoche 2017 der Sektion Schwaben.

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    Wir starteten unsere Rundfahrt in den Süden in Realp und mit der MGB ging es über Andermatt nach Göschenen.

     

    Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

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    Tief hingen in der Schöllenenschlucht die Wolken und rum um die Teufelsbrücke war alles nass und grau.

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    Nach dem Gotthardtunnel wurden wir im Tessin von der Sonne begrüßt und passieren hier die Talstufe mit den zwei Kehrtunnels zwischen Faido und Biasca.

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    In Locarno machten wir bei strahlendem Sonnenschein einen kleinen Spaziergang vom Bahnhof an den Lago Maggiore.

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    Da schmeckte ein Eis natürlich ganz besonders gut.

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    Auf der Fahrt von Locarno nach Domodossola hatten wir im Panoramazug eine herrliche Aussicht.

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    Die Strecke durch das Centovalli bzw. Valle Vigezzo, wie der italienische Teil heißt, zeichnet sich durch eine beeindruckende Linienführung mit vielen Kunstbauten wie das große Stahlviadukt bei Intragna aus.

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    Vor uns lag die Talebene des Toce, zu welcher die Bahnlinie in einer weiten Schleife hinabsteigt.

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    Kurz vor dem Bahnhof Domodossola passierten wir das Depot der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie), der italienischen Gesellschaft, welche gemeinsam mit der schweizerischen Gesellschaft FART (Ferrovie autolinee regionali ticinesi) die Bahn betreibt.

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    Nach der Fahrt durch den Simplontunnel ging die Reise das Goms hinauf in Richtung Furka.

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    Seit 2015 überspannt die "Goms-Bridge", eine 280 m lange Hängebrücke, das Tal des Rotten. Sie verbindet den Bahnhof Fürgangen mit dem Dorf Mühlebach und damit auch die beiden Wandergebiete von Bellwald und Ernen sowie den Rottenweg und den Gommer Höhenweg.

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    Bei Tunnelmeter 800 musste ein Fundament für die Spritzbetonauskleidung hergestellt werden.

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    Die Armierung des Fundaments erfolgte mit einem Korb aus Baustahl, wobei die entsprechenden Bügel von uns selbst hergestellt worden waren.

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    Nach der Armierung wurde die Schalung des Fundamentes erstellt.

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    Der Beton wurde von uns direkt vor Ort hergestellt. Betonmischer, Zement und Kies waren auf dem Wagen verladen. So konnte der fertige Beton direkt in die Schalung eingebracht werden.

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    Auf dem Weg zu unserer zweiten Tunnelbaustelle im Kehrtunnel Gletsch.

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    Die notwendigen Baustahlmatten konnten wir selbst zur Baustelle transportieren.

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    Die Armierung ist fertig gestellt und damit ist unser Teil der Baustelle erfolgreich abgeschlossen.

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    Am Gleis 1 im Bahnhof Realp war der Bogen nachzubessern.

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    Während wir Mittags uns mit einem Luch-Paket verpflegten, hat unser Koch Hans Berger immer alleine den Gnaggi-Wagen in Oberwald betreut. Darum freut er sich offenbar um so mehr, wenn er von zwei so netten Kolleginnen umringt ist.

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    Das Gruppenbild zusammen mit Manfred Willi, Leiter Bahntechnik, entstand vor der neuen Werkstatt im Depot Realp.

    Von links nach rechts:
    Manfred Willi, Reinhold Sihler, Hubert Thomma, Martin Jopke, Bernd Hillemeyr, Thomas Köhl, Bernd Ostertag, Stephany Winkler, Ralf Mirel und Hans Berger

    Aufnahmen:
    Hans Berger,Bernd Hillemeyr

     

     

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