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Räumung 2017

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Bilder von: Jürg Bolliger, Karlheinz Felder, Thilo Fock, Bernhard Lang, Andreas Schuler, Patrick Smit, Ruedi Tobler, Manfred Willi, Luc Wullschleger, Pascal Zingg

Aufarbeitung der selektionierten Bilder: Markus Grieder

Bildselektion und Bewirtschaftung der Internetseite: Patrick Smit

 

Am Mittwoch, 24. Mai 2017 um 09h36 erreichte die HGm 51 mit der Anbaufräse von Oberwald herkommend das Tunnelportal West des Scheiteltunnels. Damit ist die gesamte Strecke zwischen Realp und Oberwald vom Schnee befreit.

Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die in den letzten Wochen bei der Schneeräumung, beim Aufstellen der Steffenbachbrücke und beim Auswintern der Bahnanlagen unermüdlich mitgewirkt haben. Sie schufen eine wichtige Voraussetzung für den diesjährigen Regelbetrieb ab 24. Juni 2017.

In einem nächsten Schritt geht es darum,

  • sämtliche Bahnanlagen betriebsbereit zu machen,

  • den Totalumbau auf der Seite UR durchzuführen,

  • allfällige Schäden vom letzten Winter zu beheben.

Stand der Arbeiten am 21. Mai 2017

  • Zurzeit sind die Streckenabschnitte zwischen

    • Realp und Furka Gleis 2
    • Oberwald und Dienststation Rhonequelle

    befahrbar.

    Wegen den Felsreinigungen des Kantons oberhalb der Lammenbrücke soll die Strecke zwischen Dienststation Rhonequelle und Gletsch erst nach einer Streckenkontrolle befahren werden.

    Die Strecke zwischen

    • Dienststation Rhonequelle und Gletsch
    • Gletsch und km 47.0
    • BUe Furkastrasse und Einfahrweiche Seite Scheiteltunnel der Station Muttbach-Belvédère

    ist bis auf die Räumhöhe der Anbaufräse geräumt.

    Der Streckenabschnitt zwischen

    • km 47.0 und BUe Furkastrasse
    • Einfahrweiche der Station Muttbach-Belvédère und Tunnelportal Scheiteltunnel

    erfordern den Einsatz der INTRAC/Bagger und der Anbaufräse der HGm 51.

    Wegen Problemen mit dem Drehmomentwandler soll die HGm 51 prioritär für die Schneeräumung mit der Anbaufräse eingesetzt werden. Alle Transporte sowie die Auswinterungsarbeiten sollen nach Möglichkeit entweder verschoben oder mit einer HG 3/4 oder der HGm 4/4 durchgeführt werden

    Seite Uri

    Seite Wallis

Samstag, 20. Mai 2017

  • Die Station Muttbach-Belvédère nach Arbeitsschluss um 15h00 vom Stumpengleis der Station gesehen. Dank der intensiven Sonneneinstrahlung schmolz der verbleibende Schnee rasch weg

    Mit Blick auf den Eckpunkt der Rampe, den die Schneeräumer ausgegraben haben, fräst Thomas Holder einen weiteren Schnitt in den harten Schnee

    Martin Fischer versucht, den Schnee im Bereich des Tunnelportals zu fräsen

    Unter dem wachsamen Auge des Maschinenbegleiters fräst die INTRAC einen weiteren Schnitt in den pickelharten Schnee

    Die Station Muttbach-Belvédère am Nachmittag vom Stumpengleis der Station gesehen

    Thomas Holder "löscht den unbändigen Diesel-Durst" der INTRAC Fräse

    Mit dem Raupendumper bringt Oliver Rusterholz den Dieselnachschub für die INTRAC Fräse. Täglich werden mindestens 6 Kanister à 20 Liter Diesel benötigt

    Die Station Muttbach-Belvédère zur Mittagszeit vom Westportal des Scheiteltunnels gesehen. Gleis 1 und 2 sowie das Stumpengleis sind bis auf 10cm frei grefräst. Die Holzpflöcke markieren den Eckpunkt der Rampe kurz vor der Einfahrt in die Station. Der Eckpunkt liegt ca. 1m unterhalb der Schneeoberfläche

    Die INTRAC Fräse pflügt sich vor dem Westportal des Scheiteltunnels durch eisharten Schnee

    Die INTRAC Fräse von Martin Fischer und Thomas Holder hat sich bis zum Westportal des Scheiteltunnels gefräst

    Das Ostportal des Scheiteltunnels nach dem Öffnen des Tunneltors. Auf dem Trasse liegen die Wasserleitungen für die Wasserversorgung der Station Furka

    Nach dem Öffnen des Tunneltors wurden wir mit einem fantastischen Blick in das Tal der jungen Furkareuss "entlöhnt"

    Ruedi Tobler und Oliver Rusterholz demontieren das Tunneltor des Scheiteltunnels bei der Station Furka. Zuvor sind wir von der Station Muttbach-Belvédère durch den stockdunklen Scheiteltunnel zum Ostportal gelaufen

    Aufstieg vom BUe Furkastrasse zur Station Muttbach-Belvédère. Mit der Sonneneinstrahlung beginnt der Neuschnee zu rutschen - eine latente Gefahr für die Schneeräumung

    Neuschnee auf dem Zufahrtsgleis zur Remise Gletsch. Das Zufahrtsgleis wurde am Montag, 15. Mai 2017 von Hand geräumt

    Die Remise in Gletsch nach den intensiven Niederschlägen vom Freitag, 19. Mai 2017

    "Winter wonderland" in Gletsch am 20. Mai 2017 kurz vor 07h00. Die Autofahrt von Oberwald nach Gletsch war wegen der vereisten Strasse anspruchsvoll

Freitag, 19.5.2017

  • Die Niederschläge vom 19. Mai 2017 bescherten der Bahnstrecke stellenweise bis zu 20cm Neuschnee

    Da die Lawinengefahr im Tagesverlauf auf GROSS ansteigt, wurde die Schneeräumung am 19.5.2017 vorläufig unterbrochen.
    Mit Neuschnee und starkem Südwind, sowie mit intensivem Regen bis in höhere Lagen sind gemäss SLF zahlreiche spontane Lawinen zu erwarten. Diese können bis in mittlere Lagen vorstossen. Hochgelegene und exponierte Verkehrswege (z.B. Furka Passstrasse) sind gefährdet (Bild: alpinestock.com)

Donnerstag, 18. Mai 2017

  • Die total vereiste Wasserfassung der Station Tiefenbach. Der Schieber des Grundablasses war unter einer rund 30cm dicken Eisschicht verborgen und wurde in mühseliger Handarbeit freigepickelt.
    Auf dem Grund des Wasserreservoirs findet sich eine zentimeterdicke Schlammschicht.

    Die Wasserfassung an der Station Tiefenbach kann erst in Betrieb genommen werden, nachdem die Brunnenstube ohne Eis ist  

    Die geräumte Strecke zwischen Steinsäumli und Station Tiefenbach

    Kurt Hohl räumt mit dem Bagger den Lawinenschnee bis auf die Räumhöhe der Anbaufräse

    Unter blankem Eis ist die Zahnstange erahnbar

    Die Eisplatten auf und zwischen den Schienen erfordern ein mühseliges Vor- und Rückwärtsfahren mit der Anbaufräse der HGm 51. Die Entgleisungsgefahr ist recht hoch. Dank umsichtiger Lok- und Fräsführung ist dies zum Glück nicht eingetreten

    Die Urner Schneeräummannschaft kämpft sich im Steinsäumli durch dicke Eisplatten. Der Räumfortschritt ist daher gering

    Die Schwellen für den Totalumbau vom Juni 2017 ragen aus der vebliebenen Schneedecke. Der Schnee ist sulzig-wässrig

    Station Furka von der Zahnstangeneinfahrt her gesehen

    Blick vom Tunnelportal des Scheiteltunnels zur Station Furka. Zwischen 6. Mai 2017 und 18. Mai 2017 hat die warme Witterung rund 0.5m bis 1m Schnee wegschmelzen lassen

    Blick von der Station Muttbach-Belvédère Richtung Westen

    Fräsen des Gleis 2 der Station Muttbach-Belvédère

    Blick in Richtung Zahnstangeneinfahrt der Station Muttbach-Belvédère

    Jede INTRAC Fräse benötigt täglich bis zu 200 Liter Dieselkraftstoff. Ruedi Betschart und Fabian Wild "stillen den Durst" der INTRAC Fräse

    Mit dem Raupendumper bringt Anton Meier Diesel vom BUe Furkastrasse zur Station Muttbach-Belvédère. Der Dieselnachschub basiert auf der Remise Gletsch. Dort wurde der Tank noch vor der Wintersperre randvoll gefüllt

    Fabian Wild weist Ruedi Betschart beim Fräsen des Gleis 1 der Station Muttbach-Belvédère ein

    Blick von der Station Muttbach-Belvédère Richtung Furkapass

    Freifräsen des Gleis 2 der Station Muttbach-Belvédère. Die Schneehöhe in der Station variiert zwischen 0.5m und 3.5m

    Eine INTRAC Fräse in der Station Muttbach-Belvédère

    Die Bahnstrecke zwischen BUe Furkastrasse und Station Muttbach-Belvédère muss noch mit der Anbaufräse der HGm 51 bis auf die Schienenoberkante gefräst werden 

    Oliver Rusterholz beim Erkundungsgang entlang der gefrästen Bahnstrecke zur Station Muttbach-Belvédère

    Zahnstangeneinfahrt beim BUe Furkastrasse bei Arbeitsbeginn kurz vor 07h00

Mittwoch, 17. Mai 2017

  • Räumungsarbeiten in der Station Muttbach-Belvédère

    Die INTRAC dreht in der Station Muttbach-Belvédère "ihre Runden"

    Die bergseitige Schiene des Gleis 1 der Station Muttbach-Belvédère

    Damt die exakte Position der Bahnhofgleise bestimmt werden kann, gräbt Arno Rudolf einen Schneeschlitz

    Nachdem der Markierungspfahl entfernt wurde, setzt Thomas Holder die Fräsarbeit fort. Martin Fischer dirigiert den Fräsvorgang

    Eine Lawine hat einen Markierungspfahl geknickt und verhindert das Weiterkommen der INTRAC Fräse. Thomas Holder und Arno Rudolf schaufeln den Pfahl aus und entfernen diesen vom Schnittkanal der INTRAC Fräse

    Nachdem Fred Schönthal und Andreas Simmen die Strecke eingemessen und mit Holzpflöcken markiert haben, beginnt das INTRAC Team mit dem Ausfräsen des Gleis 1 der Station Muttbach-Belvédère

    Beurteilung der Lawinengefahr vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn bei der Station Muttbach-Belvédère. Wegen der warmen Witterung haben sich von den Flanken des Muttbachtals mehrere Nassschneelawinen gelöst

Dienstag, 16. Mai 2017

Montag, 15. Mai 2017

  • Manfred Willi schliesst das Notstromaggregat an die Stromverteilung bei der Steffenbachbrücke an

    Die INTRAC Fräse vor dem bergseitigen Portal des Tunnels 1

    Das Notstromaggregat wird zur Steffenbachbrücke transportiert

    Wegen der latenten Gefahr von Nassschneelawinen hat das Schneeräumungsteam WALLIS jeweils den 1. Autozug nach Oberwald genommen und die Arbeiten zwischen BUe Furkastrasse und Station Muttbach-Belvédère um die Mittagszeit beendet

    Blick von der Lawinenwache zum gefrästen Kanal beim BUe Furkastrasse

    Die INTRAC Fräse beim BUe Furkastrasse

    Fräsen der Bahnstrecke zwischen BUe Furkastrasse und Station Muttbach-Belvédère

    Bahnhof Gletsch bei frühsommerlichen Temperaturen

    Michael Bühler und Kurt Hohl bei den Räumungsarbeiten vor der Remise Gletsch

    Damit die HGm 51 in der Remise Gletsch untergestellt werden kann, räumen Freiwillige ein Zufahrtsgleis

Sonntag, 14. Mai 2017

  • Überfuhr einer INTRAC Fräse mit dem Autozug nach Oberwald. Am Folgetag wurde die INTRAC Fräse mit einem LKW von Oberwald zum BUe Furkastrasse transportiert

Samstag, 13. Mai 2017

  • Nach 6 Tagen ist die Strecke zwischen Wilerbrücke und Steffenbachbrücke endlich geräumt

    Die Anbaufräse kurz vor Tunnel 1

    Die Anbaufräse schliesst die Arbeit der INTRAC Fräse, des Baggers und der Freiwilligen ab

    Im Lawinenschneekanal zwischen Tunnel 2 und Tunnel 1

    Die dicken Eisplatten zwischen Tunnel 3 und Steffenbachbrücke erfordern den Einsatz des Baggers

    Die INTRAC fräst sich durch den meterhohen Lawinenschnee vor dem bergseitigen Portal des Tunnels 1

    Blick vom talseitigen Widerlager der Steffenbachbrücke

    Das talseitige Brückenteil der Steffenbachbrücke

    Der Kanal im Lawinenschnee ist stellenweise über 8m tief

    Das Steffenbachtobel nach der vollständigen Ausräumung. Bis zur Endteufe musste das Team der Schneeräumung und der Steffenbachbrücke in mühsamer, zeitraubender und kräftezehrender Handarbeit zusätzlich 3m eisigen Lawinenschnee ausräumen

    Das Windenhaus der Steffenbachbrücke. Die hydraulische Winde ist bereits montiert. Da die Stromversorgung über das Ortsnetz nicht funktionierte, konnten die Seilzüge noch nicht eingeflascht werden. Wegen des Ausfalls der regulären Stromversorgung musste das Aufstellen der Steffenbachbrücke um mehrere Tage verschoben werden

    Zwischen Station Tiefenbach und Steffenbachbrücke. Der max. 0.5m hoher Sulzschnee kann mit der Anbaufräse der HGm 51 problemlos weggefräst werden

Dienstag, 9. Mai 2017 - Freitag, 12. Mai 2017

Samstag, 6. Mai 2017 und Montag, 8. Mai 2017

  • Wegen den zahlreichen Lawinenniedergängen wurde für die Räumung der Bahnstrecke zwischen Wilerbrücke und Steffenbachbrücke rund eine Woche voranschlagt. Damit der Aufbau der Steffenbachbrücke zeitlich unabhängig vom Räumfortschritt vorangetrieben kann, wurde entschieden, den Kooperationsweg zwischen Furka Passstrasse und der Wasserfassung bei der Station Tiefenbach ebenfalls zu räumen

    Blick vom Kooperationsweg auf die Bahnstrecke zwischen Tunnel 2 und 1. Wegen den schlechten Sichtverhältnissen musste die Lawinenwache einen Unterbruch der Räumarbeiten anordnen

    Nachdem mit dem Bagger eine Schneerampe gebaut wurde, kann die INTRAC Schneefräse endlich den Lawinenschnee vor dem bergseitige Portal des Tunnels wegfräsen

    Wegen den engen Platzverhältnissen schreitet die Demontage nur langsam voran

    Demontage der Tunnelabsperrung beim bergseitigen Portal des Tunnels 3. Vor der Demontage musste von Hand ein ca. 1m breiten Schlitz in den harten Lawinenschnee gegraben werden

    Blick von der Lawinenwache beim Kooperationsweg auf die Aktivitäten am bergseitigen Portal des Tunnels 3

    Anschliessend wurde die Anbaufräse in Realp wieder abmontiert und die Zahnstange mit dem Schmierwagen geschmiert

    Nachdem die Schneehöhe mit dem Bagger reduziert und die Anbaufräse wieder montiert wurde, fräst die HGm 51 die Strecke bis zum talseitigen Portal des Tunnels 3 frei

    Eine Nassschneelawine, die sich vor den Augen der Lawinenwache rund 400m über der Bahnstrecke löste und innert ca. 20sec in die Tiefe rauschte. Zum Glück hat die Lawine das Trasse nicht erreicht 

    Baggerarbeiten unterhalb des Tunnels 3

    An manchen Stellen war ein Weiterkommen erst möglich, nachdem die dicken Eisschichten in mühsamer Handarbeit weggepickelt und geschaufelt wurden

    Der Bagger gräbt den Schnee bis auf die Maximalhöhe der Anbaufräse ab

    Ein Abschnitt des Kooperationswegs nach der Räumung

    Nach der Demontage der Anbaufräse in Realp wird der Bagger mit dem Tieflader bis kurz vor dem Tunnel 3 transportiert

    Bei der Räumung des Kooperationswegs wurden wir von einem Bauer aus Realp unterstützt

    Kurz vor Tunnel 3 ist vorderhand Schluss für die Anbaufräse der HGm 51

    Fräsen der Strecke unterhalb Tunnel 3

Streckenbegehung von Anfang Mai 2017

  • Station Tiefenbach

    Zwischen Steinstafel und Station Tiefenbach

    Steinstafelbrücke

    Sidelenbrücke

    Abstieg von der Station Furka in das Tal der Furkareuss. Situation bei Km 52.5

    Station Furka

    Ostportal des Scheiteltunnels

    Durchgang des Tunneltors West des Scheiteltunnels

    Westseitiges Tunnelportal des Scheiteltunnels

    Blick vom Tunnelportal Scheiteltunnel Richtung Westen

    Blick von der Einfahrtsweiche (Weiche 21) der Station Muttbach-Belvédère Richtung Tunnelportal Scheiteltunnel

    Zufahrtsweg zur Station Muttbach-Belvédère

    Streckenmarkierung bei der Einfahrtsweiche (Weiche 21) der Station Muttbach-Belvédère

    Km 48.5

    Zwischen BUe Furkastrasse und Station Muttbach-Belvédère

    Situation bei der Hilfsbrücke

    Furka Passstrasse beim BUe Furkastrasse

    Zwischen Gletsch und BUe Furkastrasse (Km 47.5)

    Zahnstangeneinfahrt beim BUe Blauhaus

    Blick von der Remise Gletsch Richtung Bahnhof

    Warten in der Remise Gletsch, bis der Schneeschauer vorüber ist

    Blick vom BUe Rotten Richtung Gletsch

    Rottenschlucht kurz vor dem Kehrtunnel

Datum: Samstag, 6. Mai 2017

Teilnehmer: Martin Fischer, Thilo Fock, Nobert Kaufmann (Fahrer Oberwald-Strassentunnel), Patrick Smit (Leitung), Stefan Stauber.

Strecke, Zeit: Oberwald-Realp, 06h30-14h30, ca. 30 Leistungskilometer.

Wetter: Stark bewölkt mit einzelnen kurzen Aufhellungen. Schneeregen zwischen 06h45 und 08h15.

Beobachtungen:

  • Generell ist der Schnee nass und schwer. Wegen des Windes ist der Schnee auf der Walliser Seite verharscht.
  • Zurzeit ist die Zufahrtsstrasse nach Gletsch bis zum Strassentunnel befahrbar. Wir gehen davon aus, dass die Strasse während der KW19 (8.-14.5.2017) bis nach Gletsch gefräst und gereinigt (kleinere Rutsche) wird.
  • Zwischen Oberwald und Gletsch liegt auf der Bahnstrecke kein bis wenig Schnee. Dieser kann mit der Anbaufräse der HGm 51 mühelos entfernt werden.
  • Am bergseitigen Tunneleingang des Kehrtunnels liegt max. 3m Flugschnee. Dieser muss mit dem Bagger bis auf das Niveau der Anbaufräse weggeführt werden.
  • Mit Ausnahme des Flugschnees im Eingangsbereich der Remise (Höhe: max. 2m) kann der Schnee mit der Anbaufräse entfernt werden.
  • Zwischen Gletsch und der Hilfsbrücke liegt wenig Schnee. Da sollte die Anbaufräse alleine durchkommen.
  • Die Lawinen, welche in diesem Bereich runtergekommen sind, haben die Passstrasse, jedoch nicht die Bahnstrecke erreicht.
  • Zwischen Hilfsbrücke und BUe Furkastrasse ist die Schneehöhe stellenweise grösser, als das der Schnee einzig mit der Anbaufräse weggeführt werden kann. Hier muss der Bagger eingesetzt werden. Der Einsatz der INTRAC ist hier nicht notwendig.
  • Der "frische" Lawinenschnee auf der Furka-Passstrasse zwischen Gletsch und BUe Furkastrasse sind ein Indiz, dass nach wie vor mit Lawinen zu rechnen ist.
  • An einigen Stellen Hänge am Nordhang des Bidmers haben wir auf der Krete und an den Luvkanten der Rinnen Triebschnee beobachtet, den wir bei der Räumung im Auge behalten müssten. Die Triebschneehöhe ist zum Glück gering.
  • Zwischen BUe Furkastrasse und Station Muttbach-Belvédère liegt der übliche Flugschnee. Schneehöhe: ca. 3m.
  • Die Schneestangen in der Station Muttbach-Belvédère ragen bis ca. 1.7m aus dem Schnee. Die Südhänge scheinen weitgehend entladen zu sein.
  • Der Zufahrtsweg zur Station Muttbach-Belvédère ist an einigen Stellen mit Lawinenschnee verschüttet. Die Schneehöhen sind zum Glück gering.
  • Leider haben wir den Westhang der Wasserscheide Furka in den Wolken nicht klar gesehen. Wir vermuten, dass am Kulminationspunkt noch Triebschnee liegt, den wir im Auge behalten müssen.
  • Von der Seite Muttgletscher und Hirschplatten erwarten wir keine Probleme (Lawinen).
  • Am Westportal des Scheiteltunnels liegt der Schnee bis zur Oberkante des Tunnelbogens.
  • Wir sind durch den Scheiteltunnel zur Station Furka gelaufen. An den Tunneleingängen hat es kaum Eis.
  • Bei der Station Furka ragen die Schneestangen ebenfalls aus dem Schnee. Selbst die Schneestangen der Wasserfassung sind gut sichtbar. Der Prellbock in der Station Furka ist bereits sichtbar.
  • Die Station selber ist noch mit Flugschnee bedeckt. Allerdings ist die Schneehöhe nicht dramatisch.
  • Die Südhänge des Furkareusstals zwischen der Station Furka und der Steinstafelbrücke sind weitgehend entladen.
  • Eine Wächte kurz nach der Osteinfahrt der Station Furka müssen wir unbedingt im Auge behalten. In dieser Region liegt Lawinenschnee auf der Trasse; die Mächtigkeit ist zum Glück gering.
  • Generell liegt zwischen Steinstafel und der Station Furka wenig Schnee. Wir denken, dass die gesamte Strecke allein mit der Anbaufräse geräumt werden könnte.
  • Zwischen Steinstafel und der Station Tiefenbach sind Mitte März 2017 an "unüblichen Orten" zahlreiche Lawinen niedergegangen. Zum Glück liegt der meiste Lawinenschnee in der Furkareuss, die zum Teil eindrücklich hoch bedeckt ist. Hier erfordert die Räumung den Einsatz der INTRAC.
  • Die Station Tiefenbach kann einzig mit der Anbaufräse geräumt werden.
  • Zwischen Station Tiefenbach und Steffenbachbrücke liegt wenig Schnee. Das Räumen erfordert einzig die Anbaufräse.
  • Das Steffenbachtobel ist dank des Einsatzes der Yamar-Fräse bereits zu einem schönen Teil geräumt. Gemäss Angaben von Manfred und Marcel müssen noch ca. 1m tiefer sowie die Brückenscharniere geräumt werden.
  • Zwischen Steffenbachbrücke und talseitiger Ausgang des Tunnels 3 liegt viel Lawinenschnee. Gemäss Manfred werden wir für die Räumung des Streckenabschnitts Wilerrücke-Steffenbachbrücke etwa 4-5 Tage benötigen.
  • Die Strecke zwischen Wilerbrücke und Tunnel 3 wurde am Samstag, 6. Mai 2017 heute bereits geräumt.
  • An den Hängen Calberplanggen und Chüeplanggen haben wir einerseits Triebschneeansammlungen, andererseits Lawinenrutsche festgestellt. Eine neue Nassschneelawine hat die Bahnstrecke dort erreicht, wo heute gearbeitet wurde.
  • Der Kooperationsweg ist an den exponierten mit maximal 1m Schnee bedeckt. Die Hänge oberhalb des Kooperationsweges sind schneefrei oder weitgehend entladen. Wir haben keine Erdrutsche festgestellt, welche den Kooperationsweg wie in anderen Jahren blockieren.

Räumung des Steffenbachtobels

  • Das Steffenbachtobel kurz vor Ostern 2017

    Im Rahmen der Transportflüge für die Albert Heim Hütte wurde am 12. April 2017 die Yamar Schneefräse und 100 Liter Dieselkraftstoff vom Bahnhof Realp ins Steffenbachtobel transportiert. Anschliessend wurde der Schneekanal für die Steffenbachbrücke sukzessive ausgefräst

    Situation von Anfang April 2017 im Steffenbachtobel

    Wässerung des Lawinenschnees im Brückenbereich. Zusätzlich wurde Asche ausgestreut

Begehung von Anfang April 2017

  • Situation beim Tunnel 1

    Situation beim Tunnel 3

Lawinenniedergänge von Mitte März 2017

  • Bahnstrecke unterhalb des Viadukts Steinstafel

    Bahnstrecke zwischen Tunnel 2 und Viadukt Chüeplangge

    Talseite Tunnel 3

    Zwischen Tunnel 3 und Tunnel 2

Sollte Jemand den kleinen Frühlingsmann kennen, ist er gebeten, dies der Leitung der Schneeräumung mitzuteilen... (Comic aus: www.asterix.com)

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