Bericht "Tag der offenen Wagenwerkstatt 2017"

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  • Volles Haus am 29. April

    Der traditionelle "Tag der offenen Wagenwerkstatt" brachte wieder viele Besucher nach Aarau, um sich über den Stand der Arbeiten an den historischen Personenwagen zu informieren. Spitzenvertreter der Furka-Familie, Vize-Stadtpräsidentin Frau Cavegn Leitner und viele Furka-Kolleginnen und -Kollegen sowie interessierte Besucher aus der Region gaben uns die Ehre.

    Drei Wagen in unterschiedlichen Phasen der Revision waren zu sehen:

    Personenwagen B 4231

    Der Bodenrahmen des B 4231 lehnt noch an der Wand und wartet auf die Fertigstellung des AB 4453, um ausreichend Platz für den Aufbau des Kastens zu bekommen. Die Drehgestelle und Komponenten der Bremsanlage sind aber bereits in Arbeit, so wie auch viele Komponenten des Wagens und seiner Inneneinrichtung. Bereits 80% der Fensterpfosten sind zugeschnitten und mit allen Ausfräsungen versehen.

    Zweiachser B 2503

    Der ehemalige Reparaturwagen steht entblättert mit seinem tragenden Gerippe in der Wagenhalle. An ihm sind die Witterungsschäden sehr deutlich zu sehen. Die Wagenecken und Teile der Bodenbalken und Fensterpfosten müssen ersetzt werden. Auch für diesen Wagen sind Teile der Inneneinrichtung wie z.B. die Sitze bereits in Arbeit. Die Bodenbohlen aus Eiche sind bereits abgehobelt und zeigen ihre schöne Maserung.

    Vierachser AB 4453

    Beim AB 4453 waren nach 16 Jahren Einsatz am Berg Teile der Bodenbalken, die Wagenstirnbögen und einige Fensterpfosten zu ersetzen, um ihm die erforderliche Robustheit und Stabilität wiederzugeben. Nun werden Schritt für Schritt die mittlerweile überarbeiteten oder neu gefertigten Komponenten eingebaut, beginnend mit den Schutzleisten entlang der Dampfheizung, den Trennwänden zwischen den Abteilen und der Innenverkleidung.

    Informationen durch die Fachleute der Wagenwerkstatt

    Nicht nur Werkstattleiter Werner Beer berichtete über die Arbeiten in seiner Ansprache, die Mitarbeiter der Werkstatt gaben aus erster Hand Auskunft über ihre Arbeiten und liessen so manchen Besucher staunen, wenn sie Details erklärten. Es wurden lebhafte Fachgespräche geführt, auch von den Besuchern miteinander, für die der "Tag der offenen Wagenwerkstatt" beste Gelegenheit ist, Fachkollegen und Eisenbahnfreunde zu treffen.

    Anziehungspunkt Wagenremise Realp

    Das Modell der Wagenremise Realp und eine Präsentation über Details des Projektes zogen viele Gäste an. Die Sektion Aargau finanziert die aktuellen Planungsarbeiten am Projekt und unternimmt alles, um in absehbarer Zeit den Unterstand für die wertvollen historischen Wagen zu realisieren. DFB-Geschäftsleiter Urs Züllig würdigte in seiner Ansprache auch diese Unterstützung durch die Sektion Aargau.

    Gartenbahn Staufen für die Kleinen ... und Grossen

    Die befreundete Gartenbahn Staufen verlegte ihre Gleise rund um die Wagenwerkstatt und liess die Kinder echte Eisenbahn im Kleinformat - auch mit Dampf - erleben. Auch die Erwachsenen konnten sich an den kleinen Wunderwerken kaum sattsehen.

    Weitere Bilder vom Anlass

     

     

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