VFB Sektion Solothurn - Aktuelles

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Sektionsreise VFB Sektion Solothurn

 

Dieses Jahr gingen wir wieder einmal in fremde Gärten wildern. Um einmal zu schauen, wie es andere Bahnen machen.

Die Reise ging am 11. August 2018 von Solothurn aus mit dem Car nach Wilderswil und nach einem Kaffeehalt weiter mit der Zahnradbahn auf die Schynige Platte. Die Bahn wurde 1893 eröffnet und bis 1913 mit Dampf betrieben. Ab 1914 wurde sie auf die damals hochmodernen elektrischen Lokomotiven, welche auch heute noch in Betrieb sind, umgerüstet. Technikgeschichte zum hautnah erleben! Die Züge erreichen mit maximal 250 ‰ Steigung auf 7.26 km Streckenlänge die Bergstation nach 52 Minuten, das sind stolze 8.4 km/h. Da haben wir bei der DFB schon fast Hochgeschwindigkeitszüge.

Nachdem wir uns in Wilderswil mit Kaffee und Gipfeli gestärkt hatten, bestiegen wir den reservierten Wagen und genossen die wechselnde Aussicht auf das Aaretal, Thuner- und Brienzersee. Oben angekommen, lagen uns das Lauterbrunnental und das Tal der schwarzen Lütschine buchstäblich zu Füssen. Das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau machte sich leider rar. Trotz freundlichem Wetter hüllten die Wolken die höchsten Gipfel ein.

Nach einem feinen Mittagessen hatten wir noch genügend Zeit, die Gegend zu erkunden, so zum Beispiel den Alpengarten, oder den Aussichtspunkt ins Aaretal.

Die Schynige Platte (scheinende Platte) hat übrigens ihren Namen von den Schieferfelsen, welche besonders in feuchtem Zustand und hellem Wetter das Licht stark reflektieren und so hell scheinen.

Kulinarisch und seelisch gestärkt traten wir die Rückreise ins Tal an. Technisch interessierte stellten dabei erstaunt fest, dass der Stromabnehmer der Lokomotive bei der Talfahrt gesenkt ist. Die Motoren der Lokomotive werden bei Talfahrt als Elektrogeneratoren geschaltet und verheizen dabei ihre Energie in Bremswiderständen und einem Kühlventilator. Das vermag den ganzen Zug über die Steilrampe zu bremsen, so dass keine zusätzliche Bremsleistung an den Rädern erbracht werden muss.

Viel zu schnell waren wir wieder im Tal und die schöne Aussicht nur noch Erinnerung. Über Umwege durch das schöne Emmental erreichten wir mit dem Car die Schaukäserei in Affoltern i.E. Dort konnten wir uns mit einem Zvieri stärken und mit Käse, Brot und Wurst eindecken. Danach erreichten wir bald Solothurn, wo wir uns verabschiedeten und die individuelle Heimreise antraten. Wir freuen uns auf die Sektionsreise 2019.

Herzlichen Dank an Robert Rellstab, welcher wie jedes Jahr die Reise kompetent organisierte. Es war wieder einmal ein voller Erfolg.

 

31. 08. 2018 / Walter Weibel

 

    

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