Sektionsausflug Sauschwänzlebahn am 22.05.2011

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Die Sauschwänzlebahn im Süden von Baden-Württemberg war das Ziel unseres Sektionsausfluges. Die Bahn weist auf Grund ihrer besonderen Geschichte als strategische Bahn einzigartige Besonderheiten auf. So musste die Linienführung künstlich verlängert werden, um mit der für die damalige Zeit für schwere Truppentransportzüge zulässigen Steigung den beachtlichen Höhenunterschied zu überwinden. Das bedingt eine Schleifenentwicklung mit großen Stahlbrücken und Kehrtunnels. Die gewundene Streckenführung brachte der Wutachtalbahn, wie sie offiziell heißt, ihren Spitznamen Sauschwänzlebahn ein. Ihr zweiter Spitzname Kanonenbahn deutet auf ihren militärisch veranlassten Bau hin.

Mit einer ansehnlich großen Gruppe von 36 Personen, die teilweise bis aus Lindau und Augsburg angereist waren, machten wir uns auf den Weg.

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    Die erste Etappe der Anreise von Ulm unternahmen wir mit dem Ulmer Spatz. Dabei handelt es sich um eine Schienenbusgarnitur der Schienenbusfreunde Ulm, die im Sommer jeden Sonntag auf die Schwäbische Alb unterwegs ist.

     

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    In Schelklingen hatten wir einen kurzen Halt, um den Zügen des Regionalverkehrs den Vortritt zu lassen.

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    Typisch für diese Nebenbahn ist die Fahrt in engen Kurven direkt durch die Dörfer, für die die Bahn zu Zeiten der Königlich Württembergischen Staatsbahn das Tor zur Welt bedeutet hatte.

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    Der Schienenbus mit seinem "Großraumabteil" gibt natürich die Möglichkeit eines guten Ausblicks auf die Landschaft und für ein Gespräch unter den Reisenden.

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    In Münsingen legten wir einen kurzen Zwischenstop ein. Hier besteht auch die Möglichkeit zum  Übergang zur HzL (Hohenzollerische Landesbahn).

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    Weiter ging die Fahrt durch die kleinen Täler der Schwäbischen Alb, oftmals direkt entlang der Straße.

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    In Kleinengstingen endete die Fahrt mit dem Schienenbus und wir stiegen um zur HzL. Dieser einfache Bahnsteig muss genügen, den der Bahnhof Kleinengstingen hat heute keine Bedeutung mehr.

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    Weiter ging die Fahrt bis Sigmaringen, wo wir abermals umsteigen mussten. Von dort brachte uns ein Triebwagen durch das romantische Donautal direkt bis nach Blumberg-Zollhaus, dem Ausgangspunkt der Sauschwänzlebahn.

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    Nach der Durchfahrt des "Wasserscheidetunnels" kann man die großen Schleifen und Brücken der Bahn sehen, die der Überbrückung des Höhenunterschieds dienen. Die Bezeichnung Wasserscheidetunnel deshalb, weil bis Blumberg noch die Bäche und Flüsse zur Donau und damit zum Schwarzen Meer führen. Ab hier geht es zum Rhein und damit zur Nordsee.

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    Unser Zug, der von einer Dampflok der Baureihe 86 gezogen wurde, überquert hier das 252 m lange Biesenbach-Viadukt.

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    Im Hintergrund ist die größte Brücke der Sauschwänzlebahn zu sehen, das 264 m lange Epfenhofer Viadukt.

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    In der großen Schleife hat man einen guten Blick auf beide Brücken.

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    Der Bahnhof Epfenhofen mit dem Biesenbach-Viadukt.

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    Nur in den Tunnels gab es keinen Grund, den Ausblick aus den Fenstern zu genießen.

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    Der Vorstand in Fützen trägt die Uniform aus der Zeit der Königlich Württembergischen Staatsbahn.

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    Ein einziges Mal überquert hier die Bahn die Wutach, die der offizielle Namensgeber der Bahn ist.

In Weizen verließen wir die Sauschwänzlebahn und ein Treibwagen der DB brachte uns auf einer bereits einmal stillgelegten Nebenbahn nach Waldshut. Von dort konnten wir dann ohne weiteres Umsteigen über Schaffhausen und Friedrichshafen zurück fahren. Mit kleiner Verspätung erreichte unser Zug Ulm und ein sicher erlebnisreicher Sektionsausflug war zu Ende.

 

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02.02.2016

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