Sektionsausflug Ammersee und Peißenberg am 16.06.2013

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Als Ziel für unseren Sektionsausflug hatten wir  heuer das wetliche Oberbayern mit dem Ammersee und dem Pfaffenwinkel gewählt. Mit der DB  ging es von Ulm standesgemäß ab Gleis 25, dem sogenannten "Bayerischen Bahnhof" nach Augsburg, wo wir nach kurzem Aufenhalt am gleichen Bahnsteig in die Bayerische Regiobahn umsteigen konnten. Über Mering und Geltendorf ging die Fahrt nach Utting am Ammersee.

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    Vom Bahnhof ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Schiffsanleger.

     

    Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

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    Schon bald kam unser Schiff in Sicht, der Raddampfer "Herrsching". Eigentlich ist es ja gar kein Dampfer, denn dieses Schiff wurde erst 2002 gebaut und zwei Dieselmotoren treiben über eine hydraulische Kraftübertragung die beiden Schaufelräder an.

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    Ab Bord konnten wir bei herrlichem Sonnenschein den Blick auf den Ammersee genießen. Noch bis zwei Tage zuvor war wegen Hochwasser der Fahrplan sehr eingeschränkt und unser Ausflug wäre in dieser Form gar nicht möglich gewesen.

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    Schon nähern wir uns der Herrschinger Bucht mit Herrsching, dem größten Ort am Ammersee.

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    Wie viele andere verließen auch wir hier das Schiff.

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    Direkt aus einem gemütlichen Biergarten am Ufer konnten wir sehen, wie die "Herrsching" wieder ablegte.

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    Frisch gestärkt machten wir uns auf einen kleinen Spaziergang entlang des Sees und kamen zu einer schloßartigen Villa, die der Kunstmaler Ludwig Scheuermann 1889 erbauen ließ.

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    Am Seeufer ist auch diese Seenixe auf einem prächtigen Waller zu finden.

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    Am Ufer liegen auch unzählige Segelboote.

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    Nach dem "Landausflug" ging es weiter mit der "Augsburg" nach Dießen, wo die prächtige Pfarrkirche schon von Weitem zu sehen ist.

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    An einem so herrlichen sonnigen Sonntag ist das Fahrgastaufkommen der Schiffe natürlich besonders groß und es wird fleißig ein- und ausgestiegen.

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    Zum Bahnhof sind es nur wenige Meter und weiter geht es mit den modernen Tiebzügen der Bayerischen Regiobahn zu unserem zweiten Ziel Peißenberg.

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    Vielen Teilnehmern war bis zu diesem Ausflug wahrscheinlich nicht bekannt, dass in Peißenberg früher ein bedeutender Bergbauort gewesen war. Im Laufe der Jahrzehnte wurden über 32 Millionen Tonnen Pechkohle abgebaut. Ein großer Teil davon ging nach Augsburg, wo die größen Textil- , Papier- und Maschinenfabriken einen enormen Bedarf an Kohle hatten.

    Heute erinnert noch ein Bergbaumuseum an diese große Zeit der Kohleförderung. Im Museum bekamen wir bei einer Führung viele interessante Informationen rund um den Bergbau in Peißenberg.

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    Viele Exponate, Schautafeln und Modelle wie dieses von den unterirdischen Schächten machten den Bergbau für uns erlebbar.

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    Direkt neben dem Museum ging des dann in einen ehemaligen Stollen, der aber nur im Blitz der Kamera so hell war.

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    Hier konnte man sich eine kleine Vorstellung machen, wie der Alltag der Bergleute verlaufen ist.

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    Von unserem Führer wurde uns auch die verschiedenen Werkzeuge wie diese Hebezeuge erklärt, welche in der Grube zur Anwendung kamen.

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    Von dem  Führer erfuhren wir auch, dass im Stollen ein kurzes Stück der Grubenbahn wieder aufgebaut und in Betrieb genommen werden soll. Dies wird sicher eine weitere Attraktion darstellen.

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    Weitere Exponate konnten wir in der nahen Tiefstollenhalle besichtigen.

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    Neben dem Schaustück eines Stollens ist dort auch der voll mechanisierte Abbau von Kohle zu sehen.

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    Vielen Dank an unseren Führer, der mit vielen Informationen und einem kleine Film die große Zeit des Bergbaus in Peißenberg für uns  begreifbar gemacht hat.

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    Im Bereich des Bergbaumuseums hat auch ein Verein mit seiner "Bockerlbahn" sein Domizil, der dort auf Spurweite 7 1/4 Zoll eine Modellbahn zum Mitfahren betreibt.

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    Die kleine Kneipp-Anlage auf dem Rückweg zum Bahnhof bot eine willkommene Möglichkeit für eine kleine Pause und Erfrischung.

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    Am Bahnhof Peißenberg kann man sehen, dass hier die große Zeit der Eisenbahn wohl schon etwas vorbei ist und vieles noch mit althergebrachter aber bewährter Technik abgewickelt wird.

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    Die mit Drahtseilen von einem Hebelstellwerk aus bedienten Weichen und Signale sollten aber nicht täuschen, denn mit der Bayerischen Regiobahn wird auf der Strecke von Augsburg bis Schongau ein moderner und kundenfreundlicher Taktfahrplan angeboten.

So ging es auch mit den modernen Fahrzeugen wieder auf die Heimreise nach Ulm. Alle Teilnehmer haben bei dieser Fahrt auch eine umfassende Reiseinformation erhalten, in der zu den Eisenbahnstrecken, den Orten, der Ammerseeschifffahrt und natürlich dem Bergbau in Peißenberg eine Fülle von Information zum Nachlesen geboten wurde. So hatten alle neben dem Erlebnis auch sicher neues interessantes Wissen sammeln können.

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