Wie die Sektion Schwaben entstand

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Die Sektion Schwaben wurde 1988 in Ulm gegründet, zunächst als eine „Regionalgruppe“ innerhalb der Nachbarsektion Ostschweiz. Einige Zeit später entstand daraus eigenständige Sektion. Damit gehören wir zu einer der ältesten Gruppierungen, die im Verein Furka-Bergstrecke außerhalb der Schweiz gegründet wurden.

Wie so oft, war die Gründung keine von vorn herein geplante Sache sondern ergab sich eher zufällig. Als Keimzelle der Regionalgruppe kann das Gespräch zweier Kollegen aus einem mittelständischen Betrieb in Ulm bezeichnet werden, die die Aufgabe hatten, sich mit der Einführung einer neuen Software zu befassen. Im Verlauf dessen fiel das Stichwort „Schmalspurlösung“ woraufhin beide feststellten, dass sie wohl ein Faible für das Thema Eisenbahn hatten. Die Softwareproblematik geriet schnell zur Nebensache und es stellte sich heraus, dass jeder von ihnen, unabhängig vom Anderen bereits mit Wolfgang Schmidt in Sigmaringen Kontakt aufgenommen hatte, um sich Informationen über den damals noch sehr jungen Verein-Furka Bergstrecke zu holen. Wolfgang kümmerte sich damals sehr engagiert und quasi als Einzelkämpfer um die Interessenten aus Deutschland.

Schnell war die Idee geboren, bei Wolfgang einfach mal nachzufragen, ob es in Ulm und Umgebung wohl noch mehr Leute gibt, die bereits nach Infos gefragt hatten. Ziel war, ein Treffen zu organisieren und sich über den Stand der Dinge auszutauschen. Gesagt, getan. Wolfgang Schmidt hatte tatsächlich bereits mehrere Anfragen aus der Gegend erhalten und gab die Adressen vor dem Hintergrund des geplanten Treffens gerne und bereitwillig heraus. Dies ist heutzutage aus Datenschutzgründen gar nicht mehr möglich und die Geschichte wäre wohl zu Ende gewesen, bevor sie richtig angefangen hätte. Damals jedoch noch kein großes Problem.

Aufgrund der Adressen wurde zu einem Treffen in einem kleinen Ulmer Lokal eingeladen, zu der tatsächlich einige Personen erschienen. Aus diesem einen Treffen wurde ein regelmäßiger Stammtisch, und recht bald beschloss man die Gründung einer Regionalgruppe, die am 25. Juni 1988 erfolgte.

Gleich von Anfang an gab es sehr rege Aktivitäten. So wurden bereits im ersten Jahr zwei Ausstellungen –je eine in Augsburg und in Ulm- mit einem improvisierten Informationsstand besucht. Hans-Joachim Lüddemann aus Illertissen stellte hierzu sein Diorama der Steffenbachbrücke zur Verfügung, das uns als Blickfang natürlich schnell zu großer Aufmerksamkeit verhalf und uns dadurch neue Interessenten bescherte.

Zusammen mit unseren Ostschweizer Kollegen wurden Ausflüge organisiert und bereits im Juli 1989 gab es die erste Regionalgruppen-Bauwoche.

Der Stammtisch, der jetzt regelmäßig einmal im Monat stattfand war gut besucht. Deshalb wurde der Platz in unserem kleinen Lokal leider zu eng und es musste ein neues Quartier gesucht werden. Nach einem Zwischenhalt im „Roten Löwen“ findet der monatliche Treff jetzt schon seit vielen Jahren in der Gaststätte „Herrenkeller“ in Ulm statt, wo die Sektion sehr gut aufgehoben ist und wahrscheinlich schon fast zum Inventar gehört.

Das Einzugsgebiet der Regionalgruppe war von Anfang an sehr weiträumig gefasst und reichte von der Schwäbischen Alb zum Bodensee über bayrisch Schwaben bis ins Allgäu. An dieser Ausdehnung hat sich bis heute nichts Wesentliches geändert.

Von den Mitgliederzahlen her ist unsere Sektion innerhalb des Vereins Furka Bergstrecke eher klein. Allerdings haben wir in den 30 Jahren unseres Bestehens immer sehr konsequent und engagiert an der Verwirklichung der Idee, der Dampfbahn wieder „über den Berg zu helfen“, mitgewirkt. Unsere jährliche Bauwoche war im Sommer-Bauprogramm an der Bergstrecke von Anfang an eine feste Größe. Auch ist es uns fast in jedem Jahr gelungen von unserem Jahresergebnis eine Spende an ZV oder Stiftung abzuführen um damit dem Furka-Projekt nicht nur mit Körpereinsatz sondern auch finanziell zum Erfolg zu verhelfen.

Von den Gründungsmitgliedern aus dem Jahr 1988 kommen heute nur noch sehr wenige regelmäßig zum Stammtisch. Einige sind in der Zwischenzeit leider schon verstorben, andere weggezogen. Aber durch unsere konsequenten Auftritte in der Öffentlichkeit bei Messen und Ausstellungen –auch außerhalb des Hauptthemas Eisenbahn- gelang es uns immer wieder neue Interessenten anzusprechen. So sind wir heute in der glücklichen Lage sagen zu können, dass wir neben stabilen Besucherzahlen beim Stammtisch auch bei unseren sonstigen Aktivitäten wie der Bauwoche oder den Sektionsausflügen immer genügend Teilnehmer haben und es nach wie vor ein reges Interesse an unseren Angeboten gibt.

Wir hoffen, dass das noch lange so bleibt und wir unseren Beitrag an der Erfolgsgeschichte Furka weiter leisten können.


Zusammengestellt von Christof Schmid

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