Berichte

dfb Logo

Herbstausflug 2020

  • Kohlebergwerk „Käpfnach“, Horgen

    Fritz Brunner (Film), Urs Degen (Bericht)

    Pünktlich um 08.06 Uhr fuhr der IC-Zug mit den Teilnehmern in Basel SBB ab. Nach dem Umsteigen in Zürich HB kamen wir bei strömenden Regen in Horgen an. Nach dem herzhaften Ruf - Glück auf! – begann die 1.4 km lange Fahrt mit der Stollenbahn. Dieser Bergmannsgruss wurde im 16. Jahrhundert von den Bergleuten im Erzgebirge (D) zur Unterscheidung des alltäglichen Grüssens eingeführt. Die Zwischenhalte benutzte der kompetente Bergwerkführer uns die Gesteinsschichten, die Entstehung der Kohlevorkommen und den Abbau zu erklären. Ein kurzer Fussmarsch in gebückter Haltung durfte auch nicht fehlen. Zur Abrundung wurde ein Film aus dem Jahre 1943 gezeigt, worin das harte Leben der Bergmannsarbeit bis zur Verwertung der Produkte deutlich wurde. Die Schutzpatronin «Barbara» der Bergleute war immer dabei!

    Das Bergwerk «Käpfnach» ist ein ehemaliges Braunkohle- und Mergel-Bergwerk. Mit einer Stollenlänge von 80 km ist es das grösste seiner Art in der CH. Das Kohlenflöz entstand in der Süsswassermolasse in 16 Mio. Jahren. Das Flöz mit zahlreichen Schwefeleinschlüsse erreicht im Ø eine Mächtigkeit von nur 20 – 25 cm. Die Nebengesteine (eisenhaltiger) Mergel-Ton/-Kalk/-toniger Sandstein wurde als Rohmaterial für Ziegel und Käpfnacher-Zement oder als Dünger verwendet. In den Gesteinsschichten sind u. a. Versteinerungen von Farnen, Eichen, Zypressen, Krokodilen enthalten.

    Seit des 14. Jh. ist eine Ziegelei nachweisbar und die ersten schriftlichen Zeugnisse eines Kohlevorkommens sind seit 1548 aktenkundig. Um 1663 wurde die Kohle auch zur Produktion von Ziegeln verwendet. Der erste regelmässige Kohlenabbau fand für kurze Zeit um 1708 statt. Ein staatlicher Abbau erfolgte während 127 Jahren bis 1910. Von 1917 – 1921 (1. Weltkrieg) und 1941 – 1947 (2. Weltkrieg) betrieb Max Zschokke, angetrieben von der Kohlennachfrage, den aufwändigen Bergwerkbau. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde das Bergwerk 1947 endgültig stillgelegt.

    Die über 25 Teilnehmer waren von der Darbietung und dem fachkundigen Bergwerkführer sehr beeindruckt und danken dem Bergwerkverein für die grosse Arbeit zur Erhaltung der Industriekultur. Kaum aus dem Stollen erleben wir noch vor dem Mittagessen auf der naturgeschützten Halbinsel Au ein Prachtwetter. Vom Landgasthof aus geniessen wir die einmalige Aussicht auf den Zürichsee und die Alpen. Eine einstündige Seefahrt mit der «PANTA RHEI» und die SBB brachte uns alle zufrieden um 19.15 Uhr nach Basel zurück.

    Erstmals können wir ein Video auf YouTube präsentieren.
    Link: https://youtu.be/qM9zxrpXlZg

    Ein grosses Dankeschön für unser VFB-Mitglied Fritz Brunner zur repräsentativen Erinnerung unseres Herbstausfluges.

    08.10.2020/UD

    Kohlenflöz
  • 03. Oktober 2020

    Schutzpatronin "heilige Barbara"
    Stollen mit Lore

Herbstausflug 2019

  • SMILESTONES, Neuhausen Rheinfall

    Text: Hans Peter Laager (hpl) 

    Der Präsident der Sektion Nordwestschweiz, Urs Degen, hatte eine geschickte Hand mit der Auswahl des Ziels für den Herbstausflug: Die «SMILE STONES Miniaturwelten» haben die zwei Dutzend mitgereisten Furka-Bahn-Fans hell begeistert. Mit der DB fuhr die Reisegesellschaft von Basel Bad. Bahnhof nach Schaffhausen und mit der SBB weiter nach Neuhausen Rheinfall.  

    Nach kurzem Fussmarsch wurde der Gebäudekomplex des ehemaligen SIG-Areals erreicht in dem die faszinierenden Miniaturwelten aus den Schweizer Gegenden Ostschweiz, Appenzellerland und Berner Oberland in liebevoller Kleinarbeit möglichst wirklichkeitsgetreu dargestellt werden. Raphael Meyer, der Kreativdirektor des Unternehmens führte die Gruppe durch die einzelnen Teile der dargestellten Landschaften. Dabei liess er seine eigene Begeisterung durchaus durchblicken und übertrug sie auf die Besucherinnen und Besucher. Der Funke sprang rasch über. Die Bahnen und Busse fuhren wie von Geisterhand gesteuert.  

    Die Dämmerung brach ein und machte alsdann wieder dem Morgengrauen Platz. Tausende von Menschen und Tieren und die mit viel Hingabe erbauten Häuser erweckten grosses Staunen. Selbst die drei Appenzeller, die am Fernsehen für ihren würzigen Käse werben, fehlten nicht. Man musste sie nur finden. 

    Stolz zeigte uns Herr Meyer als Begleiter der Gruppe den erst vor einer Woche eröffneten neusten Teil mit der Darstellung des Berner Oberland mit der majestätischen Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau. Weil das Betrachten und Staunen durstig machen, war der Apéro im Bistro sehr willkommen. Ein weiterer kurzer Marsch führte ins Restaurant «Park» mit prächtigem Ausblick auf den imposanten Rheinfall. 

    Bei anregenden Gesprächen und feinem Essen verflog die Zeit ausserordentlich rasch und Urs Degen musste zum Aufbruch mahnen, um rechtzeitig mit der DB wieder nach Basel zu gelangen.

    Gleisbildschirm im Kommandoraum
  • 05. Oktober 2019

    Lauterbrunnen mit Matterhorn in der Nacht
    Ausblick beim Mittagessen
    Präsident Urs Degen und Kassier Erich Meier in bester Laune
     

Frühlingsausflug 2019

  • Schweizer Salinen, Riburg AG

    Text: Martin Nikles; Fotos: Agnes Blümli / Urs Degen

    Salz, früher auch weisses Gold genannt, übt offensichtlich immer noch eine grosse Faszination aus. So konnte der Präsident, Urs Degen eine Rekordzahl von dreissig Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Besichtigung der Saline Riburg begrüssen. Nach einer kurzen Bahnfahrt nach Möhlin erwartete uns ein Kleinbus, der die gutgelaunte Besucherschar zur Saline führte. Dort wurden wir bereits von Frau Thalmann erwartet, die uns in einem lebendigen Referat sehr interessante Informationen über die Entstehung des Salzes und dessen Gewinnung lieferte. Viele fragten sich wohl, woher das Salz stammt, welches aus den Bohrlöchern in der Erde gewonnen wird.

    Des Rätsels Lösung: In unserer Region erstreckte sich vor rund 235 Millionen Jahren ein riesiges Urmeer bis an die Nordsee. Durch die Austrocknung entstand eine Salzschicht, welche bis zu 100 Meter Dicke erreicht. Mit Hilfe von Bohrlöchern wird die Salzschicht mit Wasser ausgeschwemmt, anschliessend durch Pipelines in Tanks gesam-melt und schliesslich dem Verdunster (Modellbild rechts) zugeführt.

    Der gemütliche Teil auf den bequemen Stühlen war nun zu Ende und schon ging es los. Als Erstes bestaunten wir den riesigen Verdampfer, in welchem das zurückgebliebene Salz nach der Verdunstung des Wassers durch eine Zentrifuge ausgeschieden und getrocknet wird. Der entstandene Dampf entweicht nicht in die Umwelt, sondern wird durch ein ausgeklügeltes System wieder in einen geschlossenen Kreislauf zurückgeleitet.

    Das Salz aus Riburg wird als Streusalz, Regeneriersalz sowie in der chemischen Industrie verwendet. Das Speisesalz wird in den Salinen Schweizerhalle Bex gewonnen, welche zusammen mit Riburg zur Schweizer Salinen AG gehören. Nach dem lehrreichen Referat kamen wir in Genuss einer originellen Filmvorführung, welche uns bereits einen Überblick der bevorstehenden Besichtigung verschaffte.

    Ein kurzer Fussmarsch, und schon standen wir in den historischen Bohrhäusern mit einer Ausstellung verschiedener Bohrköpfe und Bohrkerne. Auch eine alte Kolbenpumpe wurde lärmend in Betrieb gesetzt. Die besonders Mutigen „degustierten“ die geförderte Flüssigkeit mit dem Finger. Und wie schmeckt‘s? Na ja, eben wie Salzwasser. Bild unten Bohrloch ca. 390 m tief.

    Den Höhepunkt bildete die riesige Salzlagerhalle. Es handelt sich um den grössten Holzkuppelbau Europas wofür 500 Fichten verwendet wurden. Mit einer Höhe von 32 Metern und einem Durchmesser von 120 Metern können über 100’00 Tonnen Salz gelagert werden. Einfach imposant!

    Die Zeit verging wie im Flug, im Nu war es Mittag. Vollgestopft mit neuem Wissen aber leerem Magen, wurden wir ins nahegelegene Restaurant Schiff in Möhlin gefahren, was wir sehr zu schätzen wussten. Nun blieb uns genügend Zeit, das feine Mittagessen und das anschliessende gesellige Zusammensein zu geniessen. Nach dem heutigen Tag wurde bestimmt allen Teilnehmern bewusst, welch wichtige Rolle das Salz in unserem Leben spielt. Es war wiederum ein toller Anlass, und wir danken dem Präsidenten Urs Degen für die wie immer perfekte Organisation.

  • 25. Mai 2019

    historisches Bohrhaus
    Verdampfer
    Bahn- und LKW Verladestation

Werbestand Aesch / BL

  • Modelleisenbahnausstellung MSA

    Wer/was ist MSA (Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch

    In der MSA sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Aesch. In Ihrer Freizeit bauen sie Module und eigene Züge. Sie werden unterstützt von erfahrenen Modelleisenbahner.

    Jedes Jahr im Januar präsentieren sie ihre Module an einer Ausstellung und lassen ihre Züge fahren. 

    Details auf der Homepage

    Wir konnten unseren Werbestand an diesen zwei Tagen in Aesch aufstellen und unsere Dampfbahn den Besuchern näher bringen. 

     

     

  • 26. / 27. Januar 2019

  • Impressionen Modelleisenbahnausstellung

  • Fotos: Martin Wymann

Module MSA

Anlagen Gäste

Veranstaltungen

  • Stamm Zürich
  • Nürnberg:*verschoben*Bauwochen
  • VFB-NWCH Mitgliedertreffen
  • Treffen in Ulm
  • Werbestand BE
  • Stammtisch Rh-M
  • Nürnberg:Weihnachten
  • Treffen in Ulm
  • Werbeauftritt Grenzenlos
  • Treffen in Ulm
  • show all...
Webcam

Archiv

  • Mitgliederversammlung DLF
  • Werbestand BE
  • Stammtisch Rh-M
  • Werbestand BE
  • show all...