Bauwochen Sektion Nordwestschweiz

dfb Logo

Termin Bauwoche 2018 Sektion NWCH

  •  Es gibt noch viel zu tun - Packen wir es an!

     

    - Bauwoche KW 41, 08. bis 13. Oktober 2018

      (Anmeldung bis 22. August 2018)

     

    Auskünfte und Anmeldung beim Baugruppenleiter a.i.:

    Erich Meier, Gempenstrasse 9, 4412 Büren

     

    Tel. 061 911 12 49  E-Mail: vfb-nwch.kasse@wirbekämpfenSPAMdfb.ch

     

    Versicherungsschutz freiwillige Mitarbeiter: Merkblatt

Berichte Bauwochen

  • Bauwoche 2016/2

    di sächs scheenste Dääg

    Vortreit vom Hans Konrad Peter
    mit Unterstützig vom Franz Kramer

     

    mit em bekannte Refrain:

    ...ai du scheene Schnitzelbangg ....

  • 17. - 22. Oktober 2016

    Hans in seinem Element
  • 1. dr Manfred

    Dr Manfred Willi het grosse Chummer

    dass d'Pflanze wachse jede Summer

    zwüsche Schotter und dr Stützmuure

    wachse si einfach überall dure

    I lo d'Froni Piekle und Schufle und s'Tolle

    das ganze nennt sich Vegetationskontrolle


  • 2. dr Lampe Toni (I)

    s'chunnt ain vo Züri mir kenne en noni

    doch bald ich klar s'isch dr Lampe Toni

    in alli Zimmer der är ine stiere

    är wächslet die alte Lampebire

    di gänn nimm hell es isch a Hohn

    und bruche ersucht no ä huffe Strom

  • 3. dr Lampe Toni (II)

    Dr Toni isch ganz im Füür

    är polteret an ä verschlossene Tür

    är hett kei Schlüssel und niemand macht uff

    Kai Wunder do wohnt öpper und isch muff

    dass me z'Obe am Nüni no mes störe

    mit e sonere lutte Züri Schnööre

  • 4. dr Päuli

    Jetzt hett dr Päuli a Bänkli gfunde

    das mues är striche vo obe nach unde

    d'Bai sin schwarz doch d'Lättli rot

    und dass di Farbe jo nid vergoht 

    stellt är s Nacht in Räge use

    doch jetzt färbts ab es isch zum grusse

  • 5. dr Gruppeleiter

    Euse Gruppeleiter dä hetts schwer

    si Arbetszettel isch langsam leer

    s'lescht Kapitell dasch das Tolle

    nennt sich Vegetationskontrolle

    mir sitze am Tisch und finde das Guet

    und lose wie's Gras wachse duet

  • Bauwoche 2016/1

    Erlebnisbericht eines Freiwilligen

    Von Hans Rambousek, VFB-Mitglied

    Ein halbes Dutzend Mitglieder der Sektion NWCH verschlug es in der 2. Juniwoche (6. bis 11. Juni 2016) nach Realp. Trotz halb sommerlichem Wetter machten wir dort nicht etwa Ferien, sondern schenkten unsere vollen Kräfte und Aufmerksamkeit der „Dampfbahn Furka Bergstrecke“.

    Es begann am frühen Montagmorgen mit einer Fahrt über den soeben geöffneten Furkapass nach Oberwald. Dort montierten wir bei sonnigem und warmem Wetter alle Sprinkler zwischen Gletsch und Oberwald. Schade, dass die Sprinkler noch nicht in Betrieb waren, eine Abkühlung hätte uns sehr gefreut. Am Dienstag beendeten wir die Sprinklermontage, entfernten Schotter und Steine aus den Wiesen oberhalb Oberwald, damit die Kühe freien Weg zur Weide haben. Wir halfen auch mit beim Ersetzen eines Gleisstückes, das in den Wintermonaten von einem Felsbrocken zertrümmert wurde. Hier die grosse Quiz-Frage: Was macht man, wenn das neue Gleis 5mm länger ist als das alte? Zusammen mit den Gleis-Profis lösten wir dieses Problem mit etwas Physik und Mechanik. Der Mittwoch war verstopften Wasserabläufen und –rinnen in Realp und Tiefenbach gewidmet. Auf dem Heimweg von Tiefenbach säuberten wir auch gleich noch einige 100 Meter Wasserrinnen. Abwärts geht’s einfacher als aufwärts! Gegen Abend zerlegten wir noch ein 10 Meter langes Gleisstück und entsorgten die einzelnen Teile.

    Der Donnerstag verlangte nun alles von uns. Bei ganztags strömendem Regen beschotterten wir die frisch verlegten Geleise der renovierten „Rätischbachbrücke“ in Oberwald. Am Freitag fand dies seine Fortsetzung, dann aber bei strahlend blauem Himmel. Die Blumenkübel beim DFB-Bahnhof in Oberwald wurden nebenbei auch noch platziert und schliesslich räumten wir am Samstag auf, denn wir haben schon während der Berufslehre gelernt, dass vor dem Wochenende der Arbeitsplatz aufgeräumt wird.

    Für mich war diese Arbeitswoche eine Première. Ich war das erste Mal dabei und zählte zu den Jüngeren unter uns. Diesem Jungen konnte man viel erzählen, frei nach Erich Kästner: „ .... und Onkel Theobald berichtet, was er alles sieht und sichtet, doch man sieht’s auch ohne ihn“. Aber halt, dank Onkel Theobald habe ich viel gelernt über die Entstehung, die Geschichte und die Details der DFB.

    Also melde dich an für Fronarbeiten bei der DFB. Das ist lustiger und gesünder als jeder Fitness-Club und erst noch gratis. Gutes Essen und nette Gesellschaft sind garantiert. Wir sehen uns an einer der nächsten Arbeitswoche!

  • 06. bis 11. Juni 2016

    Freudiges Warten auf den Arbeitseinsatz
    Abfahrbereit zur Baustelle
  • Bauwoche 2015/2

    Bericht: Heinz Stocker

    Der Start ist recht gut. Aber wir sind nur noch sieben „Nasen“ und dies ist eigentlich sehr wenig. Zudem liegt das Durchschnittsalter bei ca. 80 Jahren. Wo sind denn die „jungen Fronis“ der Sektion NWCH? Wir hätten sie dringend nötig!

    Der Start war wettermässig sehr gut und ebenso die Verpflegung. Dass wir aber am Wochenende in mehr als 20 Zentimeter Neuschnee herumwaten würden, das erwarteten wir nicht unbedingt.

    Nun zu unseren Aufträgen:

     

    • Sie bestanden vor allem im Aufräumen und urbanisieren von alten Lagerplätzen. Ebenso das Entsorgen von Schrott in die Mulde. Das war eine sehr „gewichtige“ Arbeit, die auch nachhaltig wirken wird.
    • Dann gab es auch die wichtigen Einwinterungsarbeiten. Die jährliche anstehende Arbeit ist der Ausbau der Zahnstangen in der Hauptstrasse in Oberwald.
    • Ein weiterer Beschäftigungszweig war das Erstellen von Einrichtungen und Ordnung im Maurerwagen. Neue Gestelle wurden eingebaut und geordnet mit Material belegt. Es musste alles raus, was nicht dorthin gehörte. Das Material sollte erst noch am richtigen Ort deponiert werden, damit es nicht mehrmals in die Hand genommen werden muss. Aber das ist wahrscheinlich ein Dauerauftrag ohne Ende.
    • Ein weiterer Auftrag war die Zerlegung von Gleisjochen in Reckingen. Das für uns brauchbare Material darf die DFB behalten.
    • Die unvorhergesehenen Zusatzarbeiten mussten wie üblich ebenfalls noch erledigt werden. Dies war uns alle logisch und klar.

    Auf jeden Fall war die Woche kurzweilig und anstrengend. Wir sind glücklich, dass die Woche ohne Pannen und Unfall bewältigt werden konnte.

    Die abendlichen Diskussionen am Tisch haben mir ebenfalls gefallen, denn sie ersetzten den Besuch aller vier geschlossenen „Beizen“ in Realp! Trotzdem, die nächste Arbeitswoche wartet auf uns. Es gibt immer Arbeit für unsere Bahn, auch für „jüngere“ Helfer.

  • 12. -17. Oktober 2015

  • Bauwoche 2014/2

    Bericht: Heinz Stocker

    Es fing eigentlich ganz gut an: am Morgen trocken und dann etwas feucht. Aber sonst regnete es meist nur in der Nacht.

    Einwinterungsarbeiten ! Was ist das ? Alles unter Dach oder Boden bringen, was der Schnee, bzw ev. Lawinen beschädigen könnten. Aber auch markieren, wo der Schnee weggeräumt werden muss. Der grösste Teil dieser Arbeiten war eigentlich bereits getan. Es blieb trotzdem viel Kleinarbeiten für uns übrig. Also, der Lagerplatz in der“ Geren“ ist bis auf zwei Weichen geleert und was an mehr oder weniger wertvollen Material übrig blieb ist auf dem neuen Lagerplatz gut übersichtlich eingelagert und wenn notwendig zugedeckt. Allerdings, mächtig sind die Stapel der Gleisjoche vom Abbau der Zubringerlinie der NEAT in Sedrun, welche die DFB übernehmen konnte nachdem sie den Abbau bewältigt hatte. Aber auch sonst hatte es überall Material zum Aufschichten (Schwellen, Zahnstangen), die geordnet den Winter und wahrscheinlich auch die nächsten Jahre überleben müssen (Muttbach, Gletsch, Lammen).

    Dass die Sprinkleranlage auf der Walliser-Seite zu unseren Arbeiten gehörte ist fast selbstverständlich, haben wir die gleiche Arbeit im Frühjahr doch in umgekehrter Reihenfolge montiert. Bei all diesen Arbeiten haben uns während der Woche die CS-Volunteers tatkräftig unterstützt, was diesen wiederum unsere Bahn und die Notwendigkeit der Unterstützung kräftig aufzeigte. Die Begegnungen waren jedenfalls sehr aufschlussreich. So nebenbei wurde auch eine Wasserleitung im Werkkanal von Karli und Hansruedi installiert und am Ende floss wirklich Wasser an den Bestimmungsort. Also auch solche Wünsche sind bei uns am richtigen Ort platziert.  

    Es wurde also die ganze Woche viel Material sinnvoll verschoben, was ja unsere Aufgabe war. Dass am Donnerstagabend Erich einen Unfall auf dem Weg ins Bett hatte, war wirklich Pech. Aber es war in dieser Nacht wirklich dunkel wie in einer Kuh (und das weiss eigentlich nur ein Kalb). Er musste ins Spital gebracht werden (Knöchel und Wadenbein waren ge- und zerbrochen). Wir wünschen ihm eine gute Genesung und hoffen, dass er trotzdem im nächsten Jahr wieder bei uns mitarbeitet.

    Den Abschluss der Woche bildete das schon fast traditionell ausgezeichnete Fondue, das uns die Kantinecrew  servierte. Überhaupt, die Küche war ausgezeichnet und immer wieder denke ich daran, dass auch hier die Liebe durch den Magen geht. Wenn die Küche einmal schlecht ist, dann werden bestimmt auch die Fronis von Realp verschwinden. Danke !

  • 13.-18. Oktober 2014

    Teildemontage Gleisjoche
    CS-Volunteers vor der Pause
    Räumung "Geren" im Endspurt
  • Bauwoche 1/2014

    Fronarbeit im Früh-Sommer

    Bericht: Rolf Reusser

    Als Neuling bin ich bereits am Sonntag um zirka 16 Uhr mit der Bahn in Realp eingetroffen und bezog sofort im Depot DFB meine Unterkunft.

    Pünktlich um 17.00 Uhr wurde ich in der Kantine von Urs Degen herzlich empfangen. Zum Abendessen war unsere Arbeitsgruppe komplett. Einige Gesichter kannte ich schon vom vorherigen Orientierungs-Treffen im Lokal „Unser Bier“ in Basel.

    Nach dem Essen ging es los. Urs gab die Arbeitsverteilung für den ersten Arbeitstag bekannt. Peter Stocker - auch ein Neuling - und ich fassten den Job „Gleisbau“ bei Km 53 auf 2000 m über Meer. Ausgerechnet die beiden Greenhörner sind zum Gleisbau zugeordnet worden. „Jo denn halt!“

    Am Montag nach dem Frühstück  trafen wir uns vor 8.00 Uhr beim Bauzug, der uns zur Baustelle fuhr. Oben angekommen erklärte uns Manfred Willi (Leiter Bahntechnik) kurz unsere Arbeit. Da standen wir mit einem riesigen Gabel- und Ratschenschlüssel. Zur Ausrüstung gehörte auch noch eine mit Benzin getriebene Schwellenschraubenmaschine. Als erstes mussten wir diese Maschine auf das „Schienenwägeli“ heben und über 300 Meter auf den Schienen zu unserem Einsatzort stossen. „S`isch e Chrampf gsi!“

    Nach kurzer Zeit gelang es uns die Maschine zu starten. Welche Freude, wenn das Ding läuft. Nun versuchten wir die erste Schienenbefestiegungsmutter zu lösen. Aber warum läuft die Maschine in falscher Drehrichtung? Wir studierten die Funktionen der Maschine und fanden schnell die Lösung. In kurzer Zeit konnten wir die Muttern unseres Gleisabschnittes lösen.

    Jetzt war das Lösen der Schrauben der Verbindungslaschen der Schienen- und Zahnstangen- verbindungen angesagt. Alles von Hand mit dem schweren Gabelschlüssel und dem Ratschenschlüssel mit eher kurzem Hebelarm.

    Die Schrauben der 100-jährigen (?) Schienen und Zahnstangen waren nach so langer Betriebszeit sehr schwer zu lösen! Mit viel Kraft haben wir auch dieses Problem gelöst. Noch vor Mittag waren die losen Gleisstücke bereit für den Bagger, der am Nachmittag die Eisen vom Schotter abhoben. Somit war ein Teil unseres Jobs ohne grosse Probleme und Pannen beendet.

    Zufrieden genossen wir unseren Mittagslunch. Nach der Pause lösten wir weitere Verbindungen. Manchmal fehlte uns die Kraft um die Schraubverbindungen zu lösen. Mit Hilfe eines Verlängerungsrohres für den Ratschenschlüssel ging es viel einfacher.

    Insgesamt wurden bis vor Betriebsbeginn Ende Juni 300 Meter Schienen ersetzt. Die Facharbeiten leisteten die anwesenden Gleisbautrupps. Ohne diese „Profis“ lassen sich diese Gleisbauarbeiten nicht bewältigen.

    Zufrieden fuhren wir gegen Abend mit dem Bauzug bei leichtem Regen zum Depot Realp zurück. Unser erster harter Tag als Neulinge war somit beendet.

    Am zweiten Tag waren 5 Mann unseres Teams mit Dumper, Schaufeln, Rechen und Maurerkesseln zur Reinigung des Bahntrassees im „Bielen“ (Flurname) ausgerüstet. Das Ziel bestand darin, die heruntergefallenen Schiefersteine und mittelschwere Bruchstücke zu entfernen, um eine Auffangrinne zu bilden. Rechtzeitig zur Mittagszeit war der erste Teil beendet. Wie sich später herausstellte war die Arbeit doch noch nicht fertig.

    Das Highlight der Woche war sicher der Auftrag, 28 Holzschalungen für Betonsockel einer Einzäunung anzufertigen. Urs und ich waren die Operators an der Kreissäge. Sehr schnell hatten wir die stattliche Anzahl Holzbrettchen aus gebrauchten Schalbrettern gesägt. Kaum zu glauben, wie viele Möglichkeiten es gibt, ungleiche Holzbrettchen zusammen zu nageln. Charly Schlatter und Paul Tschudin haben ohne Daumenverletzungen in Akkordzeit die Schalungen zusammengenagelt. Sogar ein Lob von Manfred für die saubere und pünktlich erledigte Arbeit lag noch drin.

    Am Mittwochabend organisierte Urs im Restaurant „Bahnhöfli“ in Realp ein Käsefondue. Anwesend waren auch fünf geladene Gäste, darunter die „Vegetariergruppe“. Neben dem Essen wurde ebenfalls viel gefachsimpelt. Es war ein lustiger geselliger Abend.

    Am Donnerstag wurden auf Wunsch von Man-fred die Auffangrinnen im „Bielen“ vergrössert bzw. verlängert. Karl Stoll war als erfahrener Dumperfahrer für den Transport der Steine verantwortlich. Zur Verstärkung halfen auch Walter Utzinger und Hansruedi Renfer mit. Schliesslich entfernte die „Säuberungsgruppe“ ohne Baggerhilfe immerhin über 22 Tonnen Schiffersteine und Splitter weg. Am Nachmittag kurz vor Feierabend war unsere Arbeit beendet. Vom anstrengenden Schaufeln waren wir etwas gezeichnet.

    Am Freitag - ein traumhaft schöner Tag - fuhren Walter und ich mit dem Bauzug nochmals zur Gleisbaustelle. Wiederum hatten wir eine Aufräumarbeit. Es mussten innerhalb des Gleistrassees die entfernten 100-jährigen Schrauben und Verbindungslaschen eingesammelt werden. Enziane und viele andere Blumen und Pflanzen der Bergwelt standen in voller Blüte.

    Langsam fing ich an zu begreifen, weshalb es eine so grosse Logistik braucht, damit die Dampfbahn während drei Sommermonaten einwandfrei funktionieren kann.

    Am letzten Abend trafen wir uns zu einem kleinen Abschiedstrunk im Restaurant „Pöstli“. Wir liessen uns die vergangene Woche Revue passieren. Alle waren zufrieden.

    Die Arbeitsgruppe „Nordwestschweiz“ war während der Woche mit der Kantinenverpflegung sehr zufrieden. Der Kantinencrew danken wir für die freundliche nette Zusammenarbeit und sie verdient ein grosses Lob.

    Es war eine interessante Arbeit als neuer Fronarbeiter während der ganzen Woche. Manchmal etwas streng - jedoch neue Kollegen gewonnen. Ich komme wieder!

  • 02.-07. Juni 2014

    Morgenessen am 1. Arbeitstag
    Demontage der 300 Meter Geleise
    Deformiert!!
    "Bielen"-Schiefer-Truppe
    "Chübbel"-Tausch?
    "Schiefer"-Transporter
    Reste
    Die wohlverdiente Pause
    Über sieben Brücken musst du gehn...
    Den Sommertag geniessen
  • Bauwoche 2/2013

    Am Sonntagabend fanden sich 10 motivierte Teilnehmer unserer Sektion in der Kantine in Realp ein. Unsere Baugruppenleiterin Babs Küry informierte uns über das umfangreiche Bauprogramm für diese Woche. Nach einer kurzen Besichtigung der „Baustellen“ ging es nahtlos zum ersten und nicht letzten gemütlichen Abend über.

     „Es gibt viel zu tun, packen wir es an“. Nach diesem Motto starteten wir am Montag mit unserem Arbeitsprogramm. Wir waren nicht die einzigen, die es sich auf die Fahne geschrieben hatten. Die verschiedenen „Wintermassnahmen-Teams“ hatten auch eine strenge Woche vor sich. Zeitweise waren über 50 Helfer im Einsatz und brachten die Küchenmannschaft arg ins Schwitzen. Sie liess sich nicht aus der Ruhe bringen und hatte es voll im Griff.

    Im Scheiteltunnel wurden dieses Jahr einige hundert Meter Geleise ersetzt. Die letzten acht ausgebauten Gleisjoche mussten nun von uns „schrottmuldentauglich“ gemacht werden. WD 40, Elektro-Schlagschrauber und hammerstarke Muskelkraft kamen zum Einsatz. Dank einem eingespielten Team und Optimierung der Technik ging es flott voran. Kurz nach dem Mittagessen waren die Gleisjoche zerlegt und konnten mit dem Stapler in die Mulde gehievt werden.

    Beim Schotterdepot sicherten wir die Böschungskante mit Betonelementen, damit nicht der Schotter oder ungesicherte Fahrzeuge Richtung Furka-Reuss rollen. Die Elemente waren schnell verlegt. Die Sicherung mit den fingerdicken Armierungseisen gestaltete sich anspruchsvoller. Die vorhandenen Löcher ausbohren und die Eisen einschlagen war eine recht anstrengende Arbeit.

    Der Parkplatz MGB/DFB hatte stark gelitten und wies etliche Belagsschäden auf. Die Löcher wurden mit Bergschotter gefüllt und mit der Vibroplatte verdichtet und schon sah es fast wie neu aus. Die Schlaglöcher an der Schweigstrasse besserten unsere Spezialisten mit dem gleichen Verfahren aus.

    Am begradigten Gleis 6 entsteht eine neue Verladerampe. Dadurch wird der Zugang zu den verschiedenen Materialwagen erheblich erleichtert. Unsere Aufgabe war es das Fundament für die Rampe zu erstellen. Mit dem Bagger ging der Aushub schnell voran. Für das Einbringen des Betons und Planieren war wieder Handarbeit angesagt.

    Die Grube Gleis 85 wird nicht mehr benötigt und ist in dieser Woche aufgefüllt worden. Unser bewährtes „Vibroplatten-Team“ kam auch hier wieder zum Einsatz.

    Für die Versorgung der Heizungs-Lüfter in der neuen Werkstatt sind Heizungsleitungen im Werkkanal eingezogen worden. Unter engen und lärmigen Verhältnissen befestigten wir diese an der Wand.

    „Ordnung ist das halbe Leben“ oder „suchet-so werdet ihr finden“. Suchen braucht unnötige Zeit, welche wir sinnvoller für unsere Baueinsätze verwenden können. So wurden in dieser Woche die Magazine aufgeräumt, Werkzeuge sortiert, markiert und richtig eingeordnet. Jeder hat es nun in der Hand, dass diese Übersicht so bleibt.

    Eine weitere Wintermassnahme war die Demontage der Sprinkler und Standrohre zwischen Gletsch und Oberwald. Wir konnten noch rechtzeitig die Regenkleider testen, bevor an diesem Donnerstagnachmittag der Schneefall einsetzte.

    Am Freitagmorgen lagen rund 40 cm Schnee und die Schneefräsen kamen nochmals zum Einsatz.

    Ich danke allen für den Einsatz und Teamgeist in dieser Woche und freue mich, Euch im nächsten Jahr wieder in den Bauwochen zu begrüssen.

    Erich Meier

  • 07. -12. Oktober 2013

    Gleisjoche demontieren
    Löcher für die Stahldornen bohren
    Sprinkler vor der Demontage
    Wintereinbruch am 11.10.13
  • Bauwoche 1/2013

    Bis jetzt war das Wetter recht kalt und von Frühling oder gar Sommer keine Spur. Am Wochenende fielen wieder 90 cm Schnee und die Schneeräumung konnte wieder neu beginnen. Allerdings waren die Schneeräumungsmaschinen in Muttbach blockiert, denn die Lawinengefahr war zu gross um sie auf der Urnerseite einzusetzen. Schliesslich kamen sie Mitte der Woche auf dem Tunnelweg der MGB wieder nach Realp um die Schneeräumung bis Furka voranzutreiben. Es hatte noch sehr viel Schnee in den höheren Regionen.

    Ausserdem war die Strecke bis Tiefenbach durch einen Kranwagen blockiert, der vor dem Tunnel 2 die heruntergefallenen Felsbrocken wegräumen sollte. Auch er konnte nicht abgeschleppt werden, weil das nötige Lok-Material fehlte. Mit einem Bagger wurde dann der Wagen über den vorhandenen Lawinenkegel umfahren, die Felsbrocken weggeräumt und in Richtung Teiefenbach der Schnee weggeräumt, sodass die Schneefräse der HGm 2/2 die restlichen Schneemassen vom Gleis über die Schneemauern von ca 5 m hinausschleudern konnte. Ich habe noch nie solche „Schneeschluchten“ an der Furka erlebt.

    Bei der Wilerbrücke war bei der Schneeräumung der Strasse auch die Treppe zum Einstieg aufs Gleis beschädigt und so musste der noch bestehenden Stiege ein Anbau erstellt werden.  Eine weitere Aufgabe war die Montage der Wendeltreppe im neuen Depotbau. In Tiefenbach musste ein Leitungsanschluss für das Stationsgebäude erstellt werden, da der „Winter“ die alte Leitung zerrissen hatte. Für den Zugang zum Untergeschoss  im neuen Depot musste eine Rampe erstellt werden. Dies bedingte den Einsatz des kleinen Baggers und den Abtransport des Aushubmaterials, das dann wieder für die Rampe der Bekohlungsanlage verwendet werden konnte. 

    In Gletsch musste noch ein Container geräumt werden um darin notwendiges bezeichnetes Werkzeug einzulagern. Wir waren nicht allein im Einsatz. Eine Gruppe von Gleisbaulehrlingen hätte eigentlich 300 m Gleis neu einbauen sollen. Aber weil der Schnee am Einsatzort dieser Gruppe immer noch metertief lag wurde die Gruppe bei der Einfahrt in die Zahnstangenstrecke vor der Wilerbrücke eingesetzt. Es war eine arbeitsreiche Woche die zu Ende ging. Aber wir gingen mit der Befriedigung nach Hause, dass doch wieder ein Stück „Furka Bergstrecke“ ihren Abschluss gefunden hatte. 

    Ein grosses Lob gehörte der Küche. Sie hatte jeweils am Mittag bis zu 60 Personen zu verpflegen, die „Auswärtigen“ in Oberwald und jene die unterwegs waren verproviantiert und immer noch Zeit gefunden uns mit kulinarischen Überraschungen zu verwöhnen. Herzlichen Dank !

    Heinz Stocker

  • 03. -08. Juni 2013

    Reparatur der Treppe bei der Wilerbrücke
    Arbeitsgespräch mit der Baugruppen-Leiterin Babs Küry
    Baugruppe

Veranstaltungen

  • VFB-NWCH 3 Königs-Treffen
  • Werbeauftritt ...
  • furkaSTAMM
  • Treberwurstessen ...
  • HV 2019 Sektion Ostschweiz
  • alle anzeigen...
Webcam

Archiv

  • Nürnberg:Bauwochenbericht
  • VFB-NWCH Mitgliedertreffen
  • furkaSTAMM
  • Besichtigung Zuckerfabrik
  • alle anzeigen...