Projekte der Stiftung

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Dampflokomotiven HG 4/4

  • Fremdaufwand je CHF 1'700'000

    Der angestrebte Mehrfahrtenbetrieb Realp - Oberwald bedingt zusätzliche Traktionsfahrzeuge. Mit den zwei in der Werkstatt Uzwil eingestellten und noch aufzuarbeitenden Vietnam-Veteranen HG 4/4 kann die Zahl der Lokomotiven auf sechs erhöht werden. Damit soll die ganze Baureihe nostalgischer Lokomotiven (HG 2/3, HG 3/4, HG 4/4) wieder auf der Bergstrecke zur Freude vieler begeisterter Bahnfreunde eingesetzt werden können.

    Für die Wiederaufarbeitung der in Uzwil stationierten HG 4/4 sammelt der in enger Partnerschaft zur Stiftung stehende 1000er Club Mittel. Per Ende 2016 wurden für beide Loks 65'000 Fronarbeitsstunden geleistet und 2.9 Mio. investiert. Der 1000er Club hat für die erste Lok CHF 537'257 beigetragen.

    Die beiden Loks wurden zerlegt und es laufen die Arbeiten für die Instandstellung von vorerst einer Lokomotive. Die Firma Stadler Rail hilft uns grosszügig mit technischer Unterstützung und der Wiederherstellung von wichtigen Ersatzteilen.

    Die Loterie Romande hat für die zweite Lok einen Betrag von CHF 450'000 in Tranchen und strengen Auflagen inkl. Rückzahlungspflicht bei einer nicht vollständigen Wiederherstellung zur Verfügung gestellt.

    Zur Sicherung dieses technischen Kulturgutes wurden die Lokomotiven durch die Stiftung von der DFB AG zu einem Preis von CHF 434'013 erworben. Darin enthalten sind auch die Vorleistungen, welche die DFB AG bereits für die Wiederaufarbeitung getätigt hat.

    Einen Einblick in die Arbeiten an den Dampflokomotiven erhalten Sie hier.


Schutz der Reusssohle

  • Fremdaufwand CHF 1'500'000 (Schätzung)

    Die Strecke Tiefenbach-Realp führt durch eine enge Schlucht. Das Bahntrasse wird durch die Reuss bedroht, umso mehr als diese im Verlaufe der Jahre ihr Bett um bis zu 5 Meter abgesenkt hat. Dadurch werden die Fundamente der Stützmauern und Brückenpfeilern gefährdet. In jüngster Zeit häufen sich die Ereignisse. Grossen Schaden, der einen Unterbruch der Strecke erzwang, verursachte das Hochwasser vom 10. Oktober 2011, das weite Teile des Alpenraumes betraf. Bereits am 2. Juli 2012 sorgte ein weiteres Ereignis für einen Verkehrsunterbruch und schliesslich beschädigte der Starkabfluss der Reuss vom 29. Juli 2013 erneut die Fundation des Bahnkörpers.

    Nach jedem Ereignis mussten die Fundamente behelfsmässig untermauert werden. Dies genügt aber nicht mehr; es braucht einen stabilen Erosionsschutz. Dies verlangt auch die Aufsichtsbehörde, das Bundesamt für Verkehr (BAV).

    Auf Verlangen des Amt für Umweltschutz und des Amt für Tiefbau, Abteilung Wasserbau des Kantons Uri erarbeitete die Dampfbahn Furka Bergstrecke AG (DFB) ein integrales Massnahmenkonzept. Dieses analysiert die Problematik, zeigt auf, welche Massnahmen in der Vergangenheit durch FO, MGB und DFB ergriffen wurden und macht Vorschläge, wie die Erosion gestoppt oder zumindest verlangsamt werden kann. Konkret geht es um die Einrichtung von Überwachungsanlagen, um Leitwerke und Buhnen, die die gefährliche Strömung vom Bahntrassee fernhalten und um den Schutz der Fundamente mit groben Steinblöcken.

    Es ist vorgesehen, einen Teil der Arbeiten in Eigenleistung auszuführen. Die Fremdkosten werden grob auf 1.5 Mio. Franken geschätzt; sie können durch weitere Naturereignisse beeinflusst werden. Die Arbeiten werden sich über mehrere Jahre hinziehen da nur in den Herbstmonaten gearbeitet werden kann.


Grossunterhalt

  • Fremdaufwand CHF 600'000

    Der Unterhalt des Oberbaus und die Erneuerungen von abgenutzten Schienen und Zahnstangen sind nach wie vor wichtig für einen unfallfreien Fahrbetrieb. Dazu kommen der Bau von Stützmauern an rutschgefährdeten Hängen, Unterhalt von Brückenpfeilern, Ausbesserungen in den Tunnels, Not- beleuchtung im Scheiteltunnel, um nur einige wenige der vielen zusätzlichen Aufwendungen unserer Bauabteilung zu nennen.


Erweiterung Depot / Werkstätten Realp

  • Das Projekt ist abgeschlossen.

    Intaktes Rollmaterial ist die Voraussetzung für einen reibungslosen und sichern Bahnbetrieb. Unterhalt sowie grössere Revisionsarbeiten müssen deshalb über das ganze Jahr, Sommer und Winter, möglich sein. Schon mit der heutigen Anzahl Triebfahrzeuge sind die Platzverhältnisse ungenügend. Dies führt zu unliebsamen Engpässen. Im weitern müssen Unterhaltsarbeiten an Schneeräumungsgeräten oft unter misslichen Wetterbedingungen draussen getätigt werden. Eine Erweiterung des bestehenden Depots war deshalb von äusserster Dringlichkeit.

    Das neue Depot bietet folgenden Fahrzeugen Platz:

    Zwei Standplätze für die Revision von Dampflokomotiven, zwei Standplätze für dieselthermische Fahrzeuge und/oder Schneeräumfahrzeuge sowie einen Standplatz für die Revision von Personen- und Dienstwagen.

    Einen Bericht von der Grundsteinlegung im August 2009 finden Sie hier.

    Bis zum Ende des Jahres 2009 konnte der erste Bauabschnitt fertiggestellt werden und er bietet seitdem Platz für die Unterhaltung der Fahrzeuge der Dieselcrew.

    Der Rohbau des zweiten Bauabschnittes konnte noch im Jahr 2012 fertiggestellt werden. Bilder vom Bauablauf finden Sie hier. Der Innenausbau und die Einrichtung konnten bis zum Jahresende 2015 abgeschlossen werden. Die gesamte Maßnahme mit der Fassade und dem Dach konnte 2016 komplett abgeschlossen werden. Dabei wurden rund 34'500 Fronarbeitsstunden geleistet.

    Das Gebäude wurde im Rahmen eines Festaktes am 1. September 2016 offiziell eingeweiht und an die DFB übergeben.

    Bisher sind ca. CHF 2'700'000 an zweckgebundenen Spenden eingegangen. Rund 250 Personen (Gönnerclub) spendeten dabei je CHF 2'000 und mehr. In der Spendensumme eingeschlossen sind CHF 188'662 aus Deutschland über die VFB-Sektion Rhein-Main, CHF 405'948 des Zentralverbands und der Schweizer Sektionen sowie die CHF 100'000 des Kantons Uri. Die Schweizer Berghilfe unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss von CHF 500'000.

    Mit der offiziellen Einweihung und Übergabe an die DFB AG am 01.09.2016 wurde das Projekt abgeschlossen.


Wiederaufbau Strecke Gletsch - Oberwald

  • Das Projekt ist abgeschlossen und die Strecke eröffnet.

    Als letztes Teilstück der Bergstrecke musste die ca. 5 km lange Strecke von Gletsch nach Oberwald wieder in Betrieb genommen werden. Neben der kompletten Erneuerung des Gleises mussten der Kehrtunnel und die Viadukte saniert werden. Einen erheblichen Aufwand hat auch die Einfahrt in den Bahnhof Oberwald verursacht.

    Mit der grosszügigen Spende des Gönners Hansjörg Wyss von CHF 3'700'000 wurde der Wiederaufbau der Strecke Gletsch-Oberwald finanziert. Am 12. August 2010 wurde die Strecke Gletsch-Oberwald eröffnet und damit ist die Bergstrecke zwischen Realp und Oberwald wieder komplett befahrbar.


Neubau Bahnhofsgebäude Realp

  • Das Projekt ist abgeschlossen.

    Das zusammengewürfelte Containerdörfchen am Bahnhof Realp wirkte nicht gerade einladend auf unsere Fahrgäste. Mit dem zweckgebundenen Beitrag der Albert Koechlin Stiftung, Luzern, von CHF 50'000 war es möglich, schon im Jahre 2005 den Grundstein für einen neuen, attraktiven Bahnhof zu setzen. Neben Schalter- und Warteraum für unsere Fahrgäste wurden auch der Souvenirladen, die Fahrdienst-Leitstelle, sowie das Büro des Betriebsleiters integriert. Die sanitären Anlagen wurden den heutigen Anforderungen angepasst. 

    Der Bahnhof wurde im Rahmen der Festtage am 23. und 24. Juni 2007 offiziell eingeweiht.

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