Räumung 2013

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16.6.2013 Die Schneeräumung 2013 ist beendet!

Nur eine Woche vor der Betriebseröffnung konnten wir heute die Schneeräumung beenden. Die Räumung 2013 wird als eine der langwierigsten Räumungen in die DFB Geschichte eingehen. Die Räumung dauerte im Zeitraum 13.5.13 bis 16.6.13 insgesamt 35 Tage. Ausser an den Sonntagen und den Tagen mit hoher Lawinengefahr wurde immer gearbeitet.

Kleinere Restarbeiten wie das Aufräumen des ganzen Inventars (Pläne, LVS, Arbeitsgeräte, Lawinensonden, etc.), das Reinigen der Fräsen und der Lok HGm 51 sowie der Rücktransport der Rolba und der Intracfräse nach Göschenen stehen noch aus.

 

Fazit:

Durch die Neuschneefälle im April und vor allem während der Räumung wurde unsere Arbeit stark behindert. Die durch den Aprilschnee ausgelöste Steffenbachlawine machte den Einsatz eines Schreitbaggers notwendig. Nur durch den massiven Einsatz von schwerem Räumgerät konnten wir die Strecke überhaupt in dieser Zeit befahrbar machen. 

Die zusätzlich notwendige grossflächige Felsräumung beim Alt-Senntum-Stafel 2 erschwerte das Vorankommen zusätzlich.

Das Schneeräumteam wünscht allen Gästen einen schönen Aufenthalt bei der Dampfbahn Furka Bergstrecke und hofft, dass die Bilder und unsere Arbeit in Erinnerung bleiben wenn die Züge im Sommer durch die schöne Bergwelt fahren. 

Die Berichterstattung zur Schneeräumung 2013 endet hiermit. In den nächsten Tagen werde ich den Bericht noch mit einigen Fotos, die ich nachträglich erhalten habe, aufwerten. Es wird sich also lohnen nochmals den ganzen Bericht anzuschauen.

Claus Mayer (Stv. Schneeräumung und Web)

 

 

 

 

Bilder von: Andrea Andenmatten; Michael Bühler; Ed Groenendijk; Martin Horat; Norbert Kaufmann; Gian Andrea Kuhn; Claus Mayer; Bernhard Schott; Andreas Schuler; Walter Wäfler; Manfred Willi; Jürg Zimmermann; Urs Züllig

15.6.2013 - 16.6.2013 (KW 24)

  • Fünf Wochen nach Beginn der Räumung und nach dem Aufbau der Steffenbachbrücke hat die Lawine im Tal beim Blick aus dem Bauzug ihren Schrecken verloren 

    Zu den letzten Arbeiten gehört das Aufstellen der Signale und der Weichenstellhebel in Muttbach.

    Vor einer Woche lag hier noch meterhoch der Schnee. Heute kann das Festzelt aufgebaut werden um unsere Fahrgäste zu bewirten.

    Aber auch mitte Juni gibt es noch grosse Schneeberge denen man nur mit dem Bagger Herr wird. Hier wird der Standort eines Signals in der Station Muttbach frei gegraben.

    Eine Woche vor dem planmässigen Betrieb sind bereits Dampfzüge unterwegs die alle Dienstwagen an den jeweils richtigen Standort bringen.

    Da haben unsere Dampflokführer gut lachen. Kleine Fotopause zwischen den Schneewänden unterhalb Muttbach.

    Da der Furkawirt während der Saison fest auf der Station Furka wohnt, gehört auch der Transport einer Waschmaschine über den Schnee zum Auswinterungsprogramm.

    Unbemerkt hat sich vor 2 Tagen ein Murmeltier in das WC-Gebäude der Station Furka geschlichen. 

    Nachdem auch das Murmeltier "ausgewintert" ist, können wir die Schneeräumung 2013 endlich für beendet erklären.

12.6.2013 bis 14.6.2013 (KW 24)

  • Nach der Räumung der losen Felsteile muss der Bagger den ganzen Schutt wieder vom Gleis räumen. 

    Die Spezialisten sichern die Felspartie mit einem Steinschlagnetz. 

Dienstag 11.6.2013 (KW 24)

  • Der Zeitraum zwischen Schneeräumung und Betriebseröffnung wird für Instandhaltungs- und Instandsetzungsmassnahmen genutzt. Die Sicherheit unserer Fahrgäste steht an oberster Stelle.


    Mit schwerem Gerät wird eine instabile Felspartie beim talseitigen Portal des Tunnels Altsenntum-Stafel II geräumt.

Montag 10.6.2013 (KW 24)

Heute konnte die Räumung der Strecke soweit voran gebracht werden dass nach der Felsräumung beim Tunnel 2 die Strecke befahrbar ist. Abgeschlossen ist Schneeräumung allerdings noch nicht. Es fehlen noch Teile der Station Furka die noch tief unter dem Schnee liegen und auch die Auswinterungsarbeiten wie z.B. das Aufstellen der Sicherungsanlagen und Weichenstellböcke in Furka und Muttbach.

Aktuell sind nun auch Bilder von der "Anreise" des Schreitbaggers am Montag den 13.5.13 freigeschaltet. 

Samstag 8.6.2013 (KW 23)

  • Von Realp her konnte die Schneeräumung heute nicht stattfinden, da ein Felssturz die Schienen bei Tunnel 2 verschüttet hat. Nächste Woche erwartet uns nun zu der extrem aufwändigen Schneeräumung auch noch eine grössere Felsräumung. 

    Auch die Mannschaft die via Oberwald, Gletsch und Muttbach zur Räumstelle Furka gegangen ist erwartete heute morgen schlechte Nachrichten zur Lawinensicherheit im Wallis. Die Passstrasse gilt nach wie vor als gefährdet. Glücklicherweise konnten wir zumindest unsere "Baustelle" in der Station Furka erreichen. 

Freitag 7.6.13 (KW 23)

  • Mit Bagger und HGm 51 ging es heute vom Steffenbach bis oberhalb Sidelenbach. Bei wunderschönen Wetter, nicht all zu viel Schnee auf dem Gleis ging es gut voran. Fast 3km Strecke konnten vom Schnee befreit werden. 

    Ach grössere Steine waren wieder im Weg und mussten mit dem Bagger geräumt werden.

    Zwei Wochen vor Betriebseröffnung stehen im unteren Streckenabschnitt noch hohe Schneewände.

Donnerstag 6.6.2013 (KW 23)

  • Da die Station Furka zurzeit nur von der Walliserseite aus zu erreichen ist, ist unsere Mannschaft froh um den Tm 92 der als Tunneltaxi durch den Scheiteltunnel dient.

    In der Station Furka legt der Bagger das Stationsgebäude und den Zugang zum Stellwerksraum frei. Die Intracfräse ist derweil an der Drehscheibe beschäftigt.

    Im unteren Streckenbereich konnte heute mit der HGm 51 bis zur Steffenbachbrücke geräumt werden und anschliessend konnten die Montageböcke mit dem Kranwagen von der Brücke geholt werden. Der Weg Richtung Tiefenbach ist damit nun frei.

Mittwoch 5.6.2013 (KW 23)

  • Bereits bei Arbeitsbeginn liegt wieder Arbeit im Gleis für die Schaufelmannschaft. Da die Lok bei der Wagenüberfuhr nicht mit der Anbauschneefräse verkehren kann, war Handarbeit notwendig.

     

    Am Feierabend erwartete die Mannschaft die von der Station Furka nach Muttbach zurückkehrte ebenfalls ein grosser Rutsch. Der Muttbachweg der bereits geräumt war und bald schon so weit ausgeapert war, dass er mit Fahrzeugen hätte befahren werden können, ist nun wieder auf einem Stück verschüttet. Unsere Mannschaft muss nun wieder über den Schnee laufen.

    An diesen Bildern sieht man, dass Schneeräumen auch Gefahren birgt die man zwar minimieren kann, aber nicht ausschliessen. 

Dienstag 4.6.2013 (KW 23)

  • Das letzte Stück bis Muttbach wird mit Bagger und HGm 51 freigelegt.

    Der Tiefgänger auf dem Weg nach Muttbach um die Intracfräse durch den Scheiteltunnel zu bringen. Man erkennt gut, dass unsere Strecke mitten durch das frische Rutschgebiet verläuft. Die Zwangspause letzte Woche war also nicht unbegründet und aus Sicherheitsgründen notwendig.

    Nachdem der Schnee geräumt ist kann die Intracfräse auf dem Tiefgänger von der HGm durch den Scheiteltunnel zur Station Furka verschoben werden.

    Der Bagger konnte selbstständig durch den Scheiteltunnel fahren, nachdem die dort abgestellten Wagen zum Bahnhof Muttbach gebracht worden sind.

    Bis zur Ankunft der Intracfräse auf dem Tiefgänger konnte der Bagger bereits eine Rampe machen damit die Fräse leichter aus dem Tunnel ausfahren konnte. 

    Sobald die Intracfräse durch den Scheiteltunnel überführt war, konnte mit den Fräsarbeiten begonnen werden.

    Nach einem erfolgreichen Tag stehen wir heute wieder in etwa am gleichen Punkt wie vor genau einer Woche. 

    Ab morgen heisst es dann wieder auf der Urner Seite Schnee fräsen ohne Ende.

Montag 3.6.2013 (KW 23)

  • Das schöne Wetter täuscht bereits unterhalb Gletsch ging ein Rutsch über die Strasse bis in unseren Gleisbereich. Bei der Räumung mussten wir feststellen, dass 5 Zahnstangen beschädigt waren und ausgetauscht werden mussten.

    Der Austausch der durch den neuerlichen Lawinenniedergang geschädigten Zahnstangen erfolgte durch Lernende der Ausbildungsorganisation Login

    Im oberen Streckenabschnitt zwischen Bahnübergang Furkastrasse und Muttbach haben sich grosse Wechten gebildet, die eine potentielle Gefahr darstellen, falls sie abbrechen und Schneerutsche auslösen.

    Zwischen Gletsch und Bahnübergang Furkastrasse hatten wir glücklicherweise nur sehr wenig Neuschnee im Gleis. Aber kurz oberhalb des Bahnüberganges erwarteten uns mehrere Rutsche die den geräumten Bereich teilweise wieder komplett gefüllt hatten. Nachdem wir uns die Strecke letzte Woche mühsam mit dem Pickel vom Eis befreien mussten war das Bild um so frustrierender.

    Für unser "Arbeitstier" die HGm 51 mit Anbaufräse bedeutet Schneeräumen ebenfalls eine extreme Belastung. Nicht nur durch Eis und Schnee.

    In den höchsten Lawinenkegeln musste die Intracfräse zu Hilfe kommen.

    Nach einem langen Arbeitstag sind wir noch nicht ganz wieder auf dem Stand vom letzten Dienstag.

Nach fast einer Woche Arbeitsunterbruch wegen sehr hoher Lawinengefahr konnte die Arbeit am Montag wieder aufgenommen werden. Auch die Strassenmeister vom Kanton Wallis sind wieder am fräsen. Mehrere grosse Lawinen verschütteten die bereits geräumten Passstrassen an Grimsel und Furka erneut.

Auch unsere Arbeitsbereiche liegen nach wie vor im gefährdeten Bereich und wir sind froh wenn wir endlich die Schneeräumung beenden können.

Donnerstag 30.5.13 (KW 22)

  • Die Schneeräumung 2013 ist blockiert. Nach Rücksprache mit den Lawinensachverständigen in Oberwald ist der Zugang zu Gletsch oder gar Muttbach wegen hoher Lawinengefahr nicht möglich. 

Mittwoch 29.5.13 (KW 22)

  • Nachdem wir gestern wieder Hoffnung hatten, macht uns das Wetter heute wieder einen ganz grossen Strich durch die Rechnung. Wegen Starkschneefall und hoher Lawinengefahr ist an Arbeiten in Gletsch oder gar Muttbach nicht zu denken.

    Selbst die Strassenmeisterei vom Kanton Wallis musste alle Maschinen bis Rhonequelle zurückziehen und die Arbeiten an den Pässen Furka und Grimsel einstellen.

    Die Schneeräumung 2013 entwickelt sich langsam aber sicher zu einer sehr unerfreulichen Geschichte und wir wären alle froh, wenn wir die Arbeiten endlich beenden könnten.

Dienstag 28.5.13 (KW22)

  • HGm 51 mit Anbauschneefräse beim Depot Gletsch

    Gewaltige Schneewände (hier ca. 5m hoch) stehen noch entlang der Strecke

    Gegen das Eis in der Zahnstange das uns gestern so grosse Schwierigkeiten bereitet hatte, helfen nur Pickel und Muskelkraft. Die Strecke zwischen Bahnübergang Furkastrasse und Muttbach mussten wir uns dieses Jahr im wahrsten Sinne des Wortes Zahn um Zahn verdienen.

    Nur knapp passt die Lok an der Schneewand vorbei.

    An einigen Stellen musste der festgepresste Lawinenschnee mit Schaufeln und Pickeln abgestochen werden damit die Lok an der Schneewand vorbei kam.

    Nachdem auch dieses Hindernis beseitigt wurde, war die Fahrt frei bis zum Bahnhof Muttbach

    In Muttbach arbeitet sich die Intracfräse durch die Lawine vor dem Tunnelportal. Der Schnee ist stellenweise stark mit Erde und einigen grossen Steinen versetzt.

    Auch der Rolbafräse steht der Schnee bis zum Dach. Der Maschinist kann kaum aus dem Fenster sehen. Die Rolba räumt den Gleisbereich im Bahnhof, damit ab morgen Wagen darin abgestellt werden können.

    Die HGm 51 mit der Anbaufräse verschwindet fast vollständig im Lawinenkegel. 

    So langsam legen Bagger und Intracfräse das Tunnelportal Muttbach frei

Montag 27.5.13 (KW 22)

  • Endlich mal ein Tag mit Bilderbuchwetter. Auch die Kollegen vom Strassendienst sind wieder am Räumen an der Grimsel

    Nachdem die Zahnstangeneinfahrt mit Pickeln vom Eis befreit wurde konnte die HGm weiter Richtung Muttbach räumen.

    Aber bereits nach kurzer Räumfahrt war die Zahnstange wieder so vereist, dass wir mit Pickeln und Schaufeln zuerst das Eis räumen mussten. Morgen werden wir den Rest der Strecke bis Muttbach vom Eis befreien.

    Inzwischen arbeiten sich die Rolba- und die Intracfräse im Bahnhof Muttbach weiter voran.

Samstag 25.5.13 (KW21)

  • Bei diesem Wetter fragt man sich, ob wir am Einwintern oder Auswintern sind. Wasserkrane und Weichenböcke stellen bei Schnee und heftigem Wind.

Freitag 24.5.13 (KW 21)

  • Ein Tag mit Hindernissen.

    Schon bei der Anreise erwartete uns schon in Oberwald Schnee. Der Versuch mit den Autos nach Muttbach zu gelangen scheiterte an glatten und schneebedeckten Strassen. Wir mussten ab dem Rottenviadukt mit der HGm nach Gletsch fahren. Vorgängig musste das Lokpersonal natürlich zu Fuss nach Gletsch um die Lok zu holen. 

    Im oberen Bereich des Kehrtunnels bilden sich Eiszapfen.

    Irgendwo in dieser Schneewüste ist der Bahnhof Muttbach. Damit die Fräsenmaschinisten wissen wo die Gleise verlaufen, muss alles markiert und ausgesteckt werden.

    Die Rolba Fräse konnte heute den Muttbachweg und damit die Zufahrt zum Bahnhof Muttbach fertig räumen. Auch hier hatten wir teilweise gewaltige Schneehöhen wie schon lange nicht mehr.

    Im Scheiteltunnel müssen Eissäulen mit der Motorsäge gefällt werden.

    Für die schwere Arbeit entschädigt eine warme Mahlzeit, ein geheizter Raum und ein grandioser Blick in die schöne Bergwelt.

Mittwoch 22.5.13 und Donnerstag 23.5.13 (KW 21)

  • Am Morgen herrscht nebliges Wetter, von einer blauen Störung über der Grimsel abgesehen.

    Auch die Passstrassen haben noch hohe Schneewände, die Räumung ist noch nicht abgeschlossen. Die Pässe werden dieses Jahr wohl später aufgehen.

    Auch in der Station Furka erwartet und viel Schnee. Eine Lawine liegt direkt im Bereich der Einfahrtsweiche eine weitere auf der Drehscheibe. Unsere Fräsen werden genug Arbeit haben.

    Nach 1800m Tunnelmarsch und Öffnen des Tunneltores Furka erwartet und auch hier ein grosser Schneehaufen. 

    Der erste Augenschein zeigt auch im Scheiteltunnel schöne Eissäulen, leider müssen wir diese morgen entfernen.

    Die Intracfräse erreicht den Bahnübergang Furkastrasse

    Unser "Nachwuchs-Intrac-Maschinist" macht sich sehr gut. Endlich ein 2. Maschinist für diese wichtige Fräse.

    Auch dieses Jahr kamen die Motorsägen wieder zum Einsatz. Diesmal beim Zugang zum Scheiteltunnel in Muttbach.

    Was ist wohl hinter diesem schwarzen Loch? Ein Tunnelgeist???

    Dank tatkräftiger Hilfe vom Strassenmeisterteam Wallis konnten wir unseren fast 4m hohen Markierungspfosten für den Korporationsweg wieder finden. Besten Dank!

    An diesem Pfosten ist das Ortungskabel für den Korporationsweg angeschlossen.

Dienstag 21.5.2013 (KW21)

  • Die Steffenbachbrücke konnte gestellt werden. Die Mächtigkeit der Lawine im Tal ist deutlich zu sehen.

    Das ist alles was wir bis jetzt vom Tunnelportal in Muttbach gefunden haben. Auch hier viel Arbeit und viel schlechtes Wetter heute ca. 30cm Neuschnee!!!

    Orange und gelbe Farbtupfer in der Schneewüste von Muttbach 

    Kein Mitglied der neuesten Nordpolexkursion sondern nur ein DFB-Schneeräumer auf dem Arbeitsweg.

Montag 20.5.13 (KW21)

  • Die Schneeräumung 2013 entwickelt sich zu einem mühsamen Unterfangen. Aufgrund der andauernden Neuschneefälle haben wir es mit einer hohen Lawinengefahr zu tun. 

    Am heutigen Tag konnten wir nur bis zum Bahnhof Gletsch, die Strecke Richtung Muttbach durfte wegen der Lawinengefahr nicht angegangen werden. 

    Allerdings versperrte uns schon unterhalb Gletsch ein grosser Rutsch den Weg und wir mussten das gesamte Material und den Proviant nach Gletsch tragen.

    Die Rolba konnte den Schnee den wir aus der Drehscheibengrube gebaggert haben Richtung Rotten befördern.

    Wenn man schaufeln muss weiss man wie gross eine Drehscheibengrube ist.

    Das Tagesziel wurde erreicht, die Drehscheibe Gletsch ist ausgewintert und in Betrieb.

    Auf dem Heimweg konnten wir noch Steinböcke beobachten.

Donnerstag 16.5.13 bis Samstag 19.5.13 (KW 20)

  • Auf dem Rückweg vom Steffenbach arbeitete sich der Schreitbagger durch die bergseitige Lawine beim Tunnel 1. Danach durch die Lawinen zwischen Tunnel 1 und 2. 

    Die HGm 51 mit Anbauschneefräse ist ein seltener Gast in der Remise Gletsch.

    Bei der Kreuzung zwischen Wanderweg und Bahnstrecke oberhalb Gletsch sind viele Steine und Erde über den Schnee gerutscht. Damit später nicht alles ins Gleis rutscht mussten wir den Hang säubern.

    Der Bagger beginnt die Drehscheibengrube in Gletsch auszugraben. Auch hier gibt es im Bereich der Brücke noch reichlich Handarbeit.

    Die Rolba ist in Gletsch angekommen, vor dem Fräseinsatz müssen die Ketten montiert werden.

    Die HGm 51 mit der Anbaufräse zwischen Bahnübergang Rotten und Depot Gletsch. Der Schnee wird auf die gesperrte Passstrasse gefräst und danach mit dem Bagger auf die Seite geschoben.

    Am Samstag konnten wir von der Grimselpassstrasse aus die Schneesituation oberhalb der DFB Strecke beurteilen. 

    Die Rolba auf dem Weg via Autoverlad von Realp nach Oberwald (Gletsch - Muttbach)

    Das obere Tunnelportal des Kehrtunnels hat der Bagger freigelegt.

    Donnerstag und Freitag war das Wetter sehr schlecht. Von starkem Schneefall bis Dauerregen war in Gletsch alles vertreten. Die Neuschneefälle lassen auch die Lawinengefahr wieder ansteigen, und behindern so die Räumarbeiten.

    Bei diesem Wetter ist man froh am Mittag in einen geheizten Raum zu kommen.

Mittwoch 15.5.13 (KW20)

  • Nach 2 Tagen ist die Brücke freigelegt, ein riesiger Unterschied zu der Plackerei die wir 2009 hatten.

    Im Bahnhof Gletsch schmilzt der Schnee zusehends. Heute haben wir nur noch zwischen 20 und 100cm Schneehöhe im Bahnhofsbereich mit Ausnahme direkt vor den Remisentoren.

    Die Kohle liegt schon parat, bald ist der Bahnhof für unsere Dampfloks bereit.

    Die Strecke oberhalb Gletsch bis zum Bahnübergang Furkastrasse weist nur wenige Lawinenzüge auf. Die Räumung wird mit Bagger und Anbaufräse an der HGm 51 erfolgen können.

    Die Spezialisten der GFS-Sprengtechnik haben die absturzgefährdeten Felsplatten geräumt. Wir bedanken uns für die schnelle und sichere Arbeit und die tolle Unterstützung unserer Bahn. 

    http://www.sprengtechnikgfs.ch/

Dienstag 14.5.13 (KW20)

  • Bagger und Intrac vor Tunnel 2 im Einsatz

    Handarbeit am Tunneltor

    Nach der Räumung durch die Intracfräse entstehen gewaltige Schneemauern unterhalb Tunnel 2

    Der Menzi Muck arbeitet sich durch die Lawine im Steffental

    Im Vergleich zu der Person erkennt man die Tiefe des Grabens. Wir sind alle froh, dass wir den Graben dieses Jahr nicht von Hand ausheben mussten wie 2009.

Montag 13.5.13 (KW 20)

  • Unterhalb Tunnel 3: Auf dem durch die Intracfräse vor gespurten Trassee kann die Anbaufräse an der HGm51 das Gleis frei räumen. 

    Vor dem talseitigen Portal vom Tunnel 2 sind viele Steine abgebrochen. Die fachgerechte Räumung und Sicherung wird an Felsräumspezialisten vergeben.

    Auf kürzester Strecke wechseln sich Schneehöhen bis zu 8m und freies Gleis ab.

    Nach dem Lawinenkegel oberhalb Tunnel 1 bis zur Steffeenbachbrücke ist das Gleis weitgehend schneefrei.

    Noch steckt die Brücke tief im Schnee aber der Menzi Muck ist bereits im Anmarsch 

    Der Arbeitsfortschritt des Schreitbaggers ist enorm 

    Die Intracfräse bei der Arbeit. Der Lawinenkegel zwischen Tunnel 3 und Tunnel 2 wird kleiner. Durch die Höhe des Schnees muss relativ breit mit der Räumung begonnen werden, um auch den letzten Schnee noch am Rand ablegen zu können. 

    Die Tunnelportale müssen von Hand ausgeschaufelt werden, um Schäden an den Verstrebungsstangen zu vermeiden. 

    Auch dieses Jahr gibt es wieder viel Eis im Tunnel 2

    Um auf die andere Seite des Tunnels zu kommen, ist erst einmal "Eisklettern" angesagt

    Bei schönem Wetter startet die Mannschaft mit dem Tmh 985 zur Schneeräumung 2013

Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen nun kann es losgehen

In den letzten 3 Tagen hat sich eine kleine Gruppe mit den Vorbereitungsarbeiten und der Planung der Schneeräumung beschäftigt. Das bergseitige Tor von Tunnel 3 ist bereits geöffnet, der Bagger und die Intracfräse stehen beim Tunnel 3.

Wir hoffen auf eine unfallfreie und effiziente Schneeräumung trotz der Herausforderungen im Abschnitt Realp Tiefenbach. Zum ersten mal werden wir die Schneeräumung praktisch gleichzeitig von beiden Seiten angehen und die HGm 51 mit der Anbauschneefräse ab Freitag zusammen via Basistunnel ab Oberwald einsetzen. 

Sonntagsausflug zum Restaurant Tiefenbach

  • Nach den schlechten Nachrichten von letzter Woche sieht es nun zumindest für den Abschnitt Steinsäumli bis Furka doch recht positiv aus. In den letzten Tagen ist die weisse Pracht stark geschmolzen insbesondere die Wechte hat an Mächtigkeit verloren.

Begehung Realp Steffenbach 5.5.13

  • Nach den heftigen Neuschneefällen vom 20.4.13 hat sich die Situation für die Schneeräumung 2013 massiv verschlechtert. 

  • Unterhalb Tunnel 3 liegt ein "kleinerer" Lawinenkegel jedoch sind beide Portale vom Tunnel 3 zugänglich.

    Obwohl viele Lawinen abgegangen sind, herrscht immer noch Lawinengefahr

    Das bergseitige Portal vom Tunnel 3 kann mit Schaufeln freigelegt werden um die Bretter und Balken zu entfernen. Das talseitige Portal vom Tunnel 2 ist zwar sichtbar jedoch weitgehend verschüttet.

    Wer findet alle 3 Tunnel? Fast der gesamte Bereich weist Schneehöhen von 5 - 10 m auf.

    Am gegenüberliegenden Sonnenhang herrscht bestes Wanderwetter. Unsere Bahnlinie ist einfach am falschen Ort.

    Von hier oben flossen die Lawinen Richtung Chüeplanggenbrücke und ins Steffental

    Und so sieht es dann im Bereich Steffenbachbrücke aus

    Gleich 2 Lawinen müssen in relativ hoher Geschwindigkeit durch das Steffental geflossen sein. Am Talende wurden sie dann reussabwärts gelenkt. Zurzeit sieht es fast wie auf einem Gletscher aus.

    Das Mittelteil steckt tief im Lawinenschnee...

    Und zum Vergleich ein Bild vom Beginn der Räumung im Jahre 2009. Dieses Jahr haben wir nur ca. 1m weniger Schnee eventuell in der Breite der Lawine etwas weniger da sich der Schnee durch das hohe Tempo weiter ins Reusstal geschoben hat.

    Ob der Räumaufwand wesentlich geringer ausfällt wagen wir derzeit zu bezweifeln, aber wir haben ja Übung und lassen uns nicht entmutigen.

    Da sich das Ausschmelzen eines Abwurfschachtes durch die Lawine bis zur Bachsohle 2009 sehr bewährt hat, installierten wir heute einen Bewässerungsring mit dessen Hilfe der Schacht entstehen soll. Wir rechnen mit ca 1 Woche bis die Bachsohle erreicht ist.

Erste Begehung bis Tiefenbach

  • In der Kurve unterhalb Tunnel 3 ist das Trassee sehr gut mit Schnee gefüllt, weitere Lawinen werden nun zuerst bis Reuss rutschen. 

    Auch zwischen Tunnel 3 und Tunnel 2 ist bereits Schnee auf die Strecke gerutscht. An dieser Stelle liegt noch viel Schnee oben im Hang der uns noch Arbeit bescheren kann.

    Noch sind aber alle Tunnelportale sichtbar und zugänglich, hoffen wir dass es so bleibt.

    Im Steffentobel ist seitlich ein kleinerer Rutsch abgegangen, jedoch nicht bis zur Brücke gelangt. Sieht bis jetzt nicht nach einem Problempunkt der Räumung aus.

    Zwischen Tunnel 1 und Steffenbach liegt nur gefallener Schnee, Lawinen sind in diesem Bereich noch nicht bis zum Gleis gelangt

    Zwischen Steffenbach und Tiefenbach liegt nur wenig Schnee. Auch der Bahnhof Tiefenbach hat nur wenig Schnee, das Gebäude ist sichtbar. 

    Ab der Zahnstangeneinfahrt Tiefenbach steigt die Schneehöhe schnell. Von der "Bärenvoliere" bis zum Steinsäumli erreicht die übliche Wechte doch eher grosse Ausmasse, wir schätzen die Schneehöhe hier auf 5-6 m.  Zudem ist die Längenentwicklung der Wechte rel. gross. Viel Arbeit für unsere Fräsen!

    Ab Steinstaffel bis Furka sieht es bisher sehr durchschnittlich aus. Bis Sidelenstaffel sind bereits die meisten Rutsche abgegangen und enden teilweise auf dm Gleis. Vor der Station Furka ist der übliche "Dreckrutsch" ebenfalls abgegangen. In der Station Furka sind die talseitigen Maste sichtbar (Schneehöhe < 2m), das Tunnelportal ist ebenfalls sichtbar.

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